Magdeburg.
Die erfolgreichsten und innovativsten Strategien der Entwicklung europäischer Städte stehen im Mittelpunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte, der vom 7. bis 9. November 2006 in Magdeburg stattfindet. Zum ersten Mal kommen dann Oberbürgermeister deutscher und europäischer Städte, Hochschulrektoren aus ganz Europa und Vorstände europäischer Konzerne sowie hochrangige Politiker zusammen, um einen nachhaltigen Strukturwandel und die innovative Stadtentwicklung in ganz Europa voran zu treiben.
Unter den Teilnehmern des Kongresses sind Politiker der EU- und Bundesregierung ebenso wie Vertreter nationaler Landesregierungen bis hin zu denen der regionalen Ebene. Sie debattieren best-practice-Beispiele aus ganz Europa zur Nutzung der Wissenschaft für die Entwicklung der "Stadt der Zukunft" gemeinsam mit Wirtschaftsbossen, Zukunftsforschern und Repräsentanten wissenschaftlicher und kultureller Institutionen. Zugesagt hat beispielsweise bereits der Topmanager Arend Oetker, der zudem Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist.
An den drei Kongresstagen werden in hochkarätig besetzten Panels, kreativen Workshops und einem entspannten get together verschiedene Ansätze der Stadtentwicklung aufgegriffen. So zeigen unter anderem führende Marketingprofis auf, welchen Einfluss Marketingstrategien auf die Zukunftsfähigkeit einer Stadt haben, Finanzexperten stellen kommunale Finanzierungsmodelle vor und Manager formulieren die Erwartungen der Wirtschaft an die "Stadt der Zukunft". Besonders wird sich der Kongress der Wissenschaft widmen und gemeinsam mit den teilnehmenden Entscheidungsträgern diskutieren, wie die Wissenschaft als Innovationsmotor und für einen nachhaltigen Strukturwandel genutzt werden kann.
Beispielhaft dafür wird der deutsche Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" stehen. Beim Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte werden bisherige Preisträger ihre Erfahrungen als "Stadt der Wissenschaft" einbringen und darstellen, wie der Wettbewerb zum kommunalen Innovationsmotor wurde. Daran anknüpfend werden Schlussfolgerungen für weitere Wettbewerbe diskutiert. Darüber hinaus wird sich Braunschweig als "Stadt der Wissenschaft 2007" mit seinen Ideen und Plänen als neuer Preisträger präsentieren.
Der Höhepunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte vom 7. bis 9. November 2006 wird die "Magdeburger Erklärung" sein, in der sich die beteiligten europäischen Städte zu "Städten der Wissenschaft" erklären. Gemeinsam werden sie in Magdeburg die nationale und europäische Politik auffordern, die Entwicklung intelligenter "Städte der Zukunft" durch Wissenschaft verstärkt zu fördern.
Offizielle Träger des Kongresses sind die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem EU-Projekt "European Science and City - Promoting Scientific Culture in a local level".
Für Rückfragen:
Landeshauptstadt Magdeburg
Projektbüro "Jahr der Wissenschaft"
Susann Blum
Tel.: 0391/ 540 2582
E-Mail Susann.Blum@jdw.magdeburg.de