Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 14. Februar 2007

Änderung von Schulbezirken für Sekundarschulen

Magdeburg.

 

Nachdem der Stadtrat am 18. Januar den Schulentwicklungsplan beschlossen hat, müssen die Schulbezirke für die neun verbleibenden Sekundarschulen geändert werden. Um für die Eltern, die jetzt entscheiden müssen, in welche Schule ihr Kind zum neuen Schuljahr wechselt, Planungssicherheit zu schaffen, soll der Stadtrat bereits am Donnerstag entscheiden, wie die Schulbezirke künftig zugeschnitten sind.

 

„Wir müssen für alle neun  verbliebenen Sekundarschulen sicherstellen, dass in den fünften Klassen mindestens 40 Schüler aufgenommen werden, damit zwei Klassen gebildet werden. So verlangt es die entsprechende Verordnung des Kultusministeriums“, erklärt dazu Magdeburgs Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport, Dr. Rüdiger Koch. Die Verwaltung hat deshalb den Zuschnitt der Schulbezirke für die neun Sekundarschulen der Stadt, die zum neuen Schuljahr 5. Klassen aufnehmen, überarbeitet. „Neben den gesetzlichen Erfordernissen haben wir dabei insbesondere die Erreichbarkeit der Schulen mit öffentlichen Verkehrsmitteln betrachtet, damit die Wege für die betroffenen Schüler nicht zu lang oder zu umständlich werden“, so Dr. Koch.

 

Trotzdem wird in Einzelfällen das Los entscheiden müssen. Für seine Prognose hat der Fachbereich Schule und Sport unterstellt, dass wieder 35 % der Viertklässler auf eine Sekundarschule wechseln (das entspricht – mit Ausnahme des letzten Jahres – dem rechnerischen Mittel der vergangenen Jahre). „Wir können nicht im einzelnen vorhersehen, welche weiterführende Schule die Eltern für ihr Kind wählen. Letztlich entscheidet der Elternwille“, so Rüdiger Koch.

 

Dem Stadtrat werden folgende Änderungen der Schulbezirke vorgeschlagen:

 

1. Sekundarschulen „G.W. Leibniz“ und „H. Heine“

 

Für den Erhalt der Sekundarschule „Leibniz“ wird neben der Zuordnung der GS „Im Nordpark“ und „Weitlingstraße“ vorgeschlagen, anteilig (nördlich der Spielhagenstraße) den SBZ der in Stadtfeld Ost gelegenen GS „Am Glacis“ zuzuordnen. Damit wird eine voraussichtliche Schülerzahl von 30 erreicht. Um das Mindestschüleraufkommen zu erreichen, wird weiterhin vorgeschlagen, die Schulbezirke der GS „An der Klosterwuhne“ (anteilig) und „Am Vogelgesang“ zuzuordnen.

 

Die Heine-Schule in Buckau wird künftig nicht nur die Schüler aus Fermersleben, Salbke, Westerhüsen und Buckau aufnehmen, sondern auch die Schüler der GS Hegelstraße, die bisher in die Goethe-Schule gewechselt sind.

 

2. Sekundarschule „Thomas Müntzer“

Die Sekundarschule “Thomas Müntzer“ fusioniert schrittweise mit der Sekundarschule „Wilhelm Busch“, der künftige Standort wird die Schule in der Umfassungsstraße sein (derzeit Sanierung über das Ganztagsschulprogramm des Bundes). Um die Mindestschülerzahlen sicher zu stellen, wird  der Schulbezirk der GS „An der Klosterwuhne“ anteilig zugeordnet. Damit entsteht eine rechnerisch ermittelte Schülerzahl von 52 Schülern in Klassenstufe 5.

 

3. Sekundarschule „Wilhelm Weitling“

Ab Schuljahr 2007/08 wird der SBZ der GS „Nordwest“ dieser Sekundarschule zugeordnet. So entsteht eine rechnerisch ermittelte Schülerzahl von 43 Schülern.

 

4. Sekundarschule „Oskar Linke“

Die Sekundarschule “Oskar Linke“ fusioniert schrittweise mit der Sekundarschule „Friedrich Naumann“ und nutzt perspektivisch das Gebäude in der Schmeilstraße. Bei der Fusion werden die bisherigen Schulbezirke verändert, die Schüler der  GS „Am Westring“ besuchen künftig die  Goethe-Schule, die Schüler der GS „Am Glacis“ wechseln an die Leibniz-Schule bzw. die Goethe-Schule, um dort die erforderlichen Klassenstärken in der Klassenstufe 5 zu sichern.

 

5. Sekundarschule  „Johann Wolfgang v. Goethe“

Eine erneute Aufnahme von Schülern der GS Hegelstraße erfolgt nicht. Es wird vorgeschlagen, die bisher anteilig zugewiesenen Schulbezirke der GS „Bertold-Brecht-Straße“ und „Friedenshöhe“ zu belassen. Zuzüglich sollen Schüler aus der GS

„Am Westring“ und der GS „Am Glacis“ (anteilig) aufgenommen werden.

 

6. Sekundarschulen „August Wilhelm Francke”, „Thomas Mann“,

„Ernst Wille“, „Hans Schellheimer“ (Sportsekundarschule) 

Für diese Sekundarschulen bleiben die bisherigen Schulbezirke unverändert. Für die Schellheimerschule gilt wegen des besonderen Profils die gesamte Stadt als Einzugsgebiet.

 

 

 

 

 

 




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