Magdeburg.
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat heute gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Wolfgang Böhmer, dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Prof. Klaus Erich Pollmann und dem ZENIT-Geschäftsführer Joachim von Kenne den Erweiterungsbau des Zentrums für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie eingeweiht.
Das Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie (ZENIT) ist ein Innovations- und Gründerzentrum mit dem Forschungsschwerpunkt der Neurowissenschaften. Die Betreibergesellschaft wird gemeinsam von der Otto-von-Guericke-Universität und der Landeshauptstadt Magdeburg getragen. Dazu Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper: „Mit dem Engagement beim Ausbau von ZENIT leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Magdeburg. Magdeburg ist auf dem Gebiet der Neurowissenschaften einer der wichtigsten Standorte in Europa – auf diesem Weg wollen wir weiter voranschreiten.“
Die erste Ausbaustufe von ZENIT, die 1998 errichtet wurde, war ein unglaublicher Erfolg. Die Forschungsflächen waren sehr schnell komplett an verschiedene Institute der Universität und 11 neurowissenschaftlich orientierte Unternehmen vermietet. Für 160 Forscher wurden somit hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.
Auf der Grundlage des Erfolges von Zenit I haben Universität und Stadt beschlossen die zweite Ausbaustufe zu errichten, die heute eingeweiht wird. Dazu der Wirtschaftsbeigeordnete der Stadt und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Klaus Puchta: „Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ist es gelungen, für 12,9 Mio. € den Erweiterungsbau Zenit II in nur 18monatiger Bauzeit zu errichten. Das wichtigste Ergebnis dabei ist, dass 160 neue und qualifizierte Arbeitsplätze in Magdeburg geschaffen wurden. Aber gleichzeitig sind wir damit unserem Anspruch, eine Stadt der Wissenschaft zu sein, ein Stück näher gekommen.“
Universität und Stadt haben in hervorragender Weise zusammengearbeitet. Dr. Puchta: „Diese Zusammenarbeit basiert nicht zuletzt auf den guten Erfahrungen des Jahres der Wissenschaft 2006. Dies werden wir mit dem Ausbau des Wissenschaftshafens fortsetzen.“