08. Mai 2007. Am 15. Mai findet um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums in Dörpen eine Zukunftskonferenz der Leader-Region W.E.R.O.-Deutschland statt. W.E.R.O steht für Westerwolde, Emsland, Rheiderland und Oldambt. Bei dem Treffen in Dörpen wollen die Städte und Gemeinden der Region gemeinsam mit interessierten Menschen Ideen zur Entwicklung des Gebiets zusammentragen. Die Anregungen sind Grundlage für die Überarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzepts der Region. Mit dem aktualisierten Konzept bewirbt sie sich am Leader-Wettbewerb des Landes Niedersachsen um Fördermittel aus Brüssel für die Jahre 2007 bis 2013.
Alle Akteure der Region aus Vereinen, Verbänden, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur- und Sozialleben, Bildung, Wirtschaft und anderen Bereichen sind herzlich eingeladen, ihre Anregungen einzubringen. „Die Menschen in der Region WERO wissen am besten, wo die Stärken und Schwächen der Region liegen und was gebraucht wird", heißt es in der Anküdigung zur Veranstaltung. Die Region sei bekannt dafür, dass die Menschen nicht klagen, sondern anpacken. Das überdurchschnittlich hohe ehrenamtliche Engagement sei ein Zeichen dafür.
"Emsnah, Grenznah – Traditionen bewahren, Visionen verwirklichen" – so hieß das Motto der Region, unter dem zwischen 2001 und 2006 im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ viele Projekte entwickelt und umgesetzt wurden. Der Großteil hat sich im touristischen Bereich abgespielt. So wurde beispielsweise das Radwegenetz ausgebaut, der Wassertourismus verbessert, Melkhuskes installiert, Mühlen instand gesetzt, touristische Entwicklungskonzepte erarbeitet, weitere kleine infrastrukturelle touristische Vorhaben oder auch Imagebroschüren mitfinanziert. Darüber hinaus wurden aber auch das Projekt „Sport gegen Gewalt“ im Rheiderland und das Ausbildungsplatzprogramm des Landkreises Leer "200x150" aus "W.E.R.O.-Mitteln" finanziert.
Inzwischen hat die EU für die Jahre 2007 bis 2013 eine neue Förderperiode eingeläutet. Um die Entwicklung weiter voranzutreiben, will sich die Region auch für diesen Zeitraum wieder Fördermöglichkeiten sichern. Beteiligt sind die Städte und (Samt-)Gemeinden Bunde, Jemgum, Leer-Bingum und Weener sowie Rhede, Dörpen, Haren, Lathen und Papenburg aus den beiden Landkreisen Leer und Emsland. Grundlage der erneuten Bewerbung als LEADER-Region ist ein aktualisiertes Regionales Entwicklungskonzept (REK). Es soll an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Es geht dabei zum Beispiel um Themen wie Tourismus, Demographischer Wandel, Landwirtschaft und Kulturlandschaft, Versorgung und Mobilität, Ehrenamt, Wirtschaft, Bildung und Arbeit.
Wer an der Zukunftskonferenz teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 12. Mai in der Geschäftsstelle der W.E.R.O.-Deutschland bei Andrea Collmann (Telefon 0491/926-1701, andrea.collmann@lkleer.de) anmelden. Die Mitarbeiterin steht auch für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Wer nicht teilnehmen kann, aber Ideen einbringen möchte, kann sich dort ebenfalls melden.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle, Dieter Backer
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