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Konzept für Glasfaserinfrastruktur im Kreis Borken
Borken - 25. Juni 2007. Die Bürgermeisterkonferenz hat in Sachen Breitband wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Bis zum Herbst soll für den Kreis Borken ein Konzept zum Ausbau einer offenen Glasfaserinfrastruktur vorliegen. Im September stehen dann Gespräche über die Realisierung auf dem Arbeitsplan.
Möglich werden sollen die Pläne in Sachen Breitband durch das Engagement von NDIX. Diese niederländische-deutsche Einrichtung, welche ausschließlich öffentlich getragen wird, hat auf deutscher Seite bereits eine hochwertige Glasfaserinfrastruktur mit unabhängigen Marktplätzen in Münster, Emsdetten, Steinfurt und Nordhorn geschaffen. Für die Konzeptentwicklung werden die Kommunen gemeinsam mit dem Kreis Borken und den Versorgungsbetrieben unter Federführung der WFG für den Kreis Borken mbH günstige Leitungswege ermitteln. Ein Augenmerk liegt dabei auf den Gewerbegebieten. Gleichzeitig sollen Unternehmen und Institutionen über die Möglichkeiten der schnellen Breitbandanbindung informiert und potenzielle Interessenten für einen Glasfaseranschluss vermerkt werden. Um Hand in Hand arbeiten zu können, haben die Wirtschaftsförderer aus Kommunen und Kreis bereits die Arbeitspakete im Detail untereinander abgestimmt.
Die Verfügbarkeit von schnellen Datenverbindungen ist heute für die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes entscheidend. Doch leider bewirken gerade in Gewerbegebieten die meist weite Entfernung zu den Hauptverteilern und das enorm gestiegene Datenvolumen, dass DSL-Verbindungen für mehr und mehr Firmen, Kliniken und Verwaltungen schon jetzt zu langsam und zu unsicher sind. Außerdem ist DSL keineswegs überall verfügbar. Experten sehen deshalb in schnellen Glasfaserverbindungen die Zukunft. Diese erlauben in besonderem Maße die Nutzung neue Dienste und damit letztlich die Steigerung der Unternehmensproduktivität.
Vielfach vernachlässigen die großen Telekommunikationsanbieter den ländlichen Raum. Kommunen, Kreis Borken und WFG für den Kreis Borken wollen jetzt durch ihre gemeinsam Initiative mit dem NDIX diesen Standortnachteil rechtzeitig in einen handfesten Vorteil umwandeln.
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