10. Juli 2007. Die Erwiderung des Landtagsabgeordneten Ulf Thiele, Bramlage behaupte trotz besseren Wissens, die Wachtumsregion Ems-Achse werde nicht in den Entwurf des Landesraumordnungsprogramms aufgenommen, hat Bramlage jetzt zum Anlass für eine Richtigstellung genommen. Thiele hatte sich über die Pressemitteilung Bramlages verwundert gezeigt.
Der Antwortbrief des Landrats an MdL Thiele hat folgenden Wortlaut:
"Sehr geehrter Herr Thiele,
verwundert bin ich auch:
Als Sie mir vor einigen Wochen mitteilten, dass die Ems-Achse als Wachstumsregion in das Landesraum-ordnungsprogramm aufgenommen werde, habe ich darin die Bestätigung gesehen, dass es der Region gelungen war, dem Träger der Landesplanung die besonderen Chancen der Ems-Achse bei der Wirt-schaftsentwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen zu vermitteln und es nicht bei der sehr undiffe-renzierten Aufteilung des Landes in Metropolregionen und ländliche Regionen zu belassen.
Und wenn, wie Sie auch bestätigen, Landkreise in unserer Region auf die wirtschaftliche Eigenentwick-lung der Ems-Achse setzen, sollte dies angesichts der Größe und Bedeutung dieser Wachstumsregion auch seinen Niederschlag im Landesraumordnungsprogramm finden.
Aber schon Ende Juni erhielt ich die Information, dass die Landesregierung die Wachstumsregion Ems-Achse und auch andere Modellregionen nicht in das Landesraumordnungsprogramm aufnehmen werde.
Das Landwirtschaftsministerium hat mir diese Information auf meine Nachfrage noch einmal bestätigt. Mein Hinweis auf die fehlende Berücksichtigung der Wachstumsregion Ems-Achse im Landesraumord-nungsprogramm war und ist also nur allzu berechtigt.
Und wenn Sie die These vertreten, dass künftige Förderprogramme sich nicht nach der Einstufung in der Raumordnung richten, so geht dies nach allen praktischen Erfahrungen spätestens mittelfristig an der Realität vorbei.
Vor diesem Hintergrund würde ich mich freuen, wenn Ihre Bemühungen zur Aufnahme der Wachstums-region Ems-Achse in das Landesraumordnungsprogramm doch noch von Erfolg gekrönt sein würden.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Bramlage"
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