Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 07. September 2007

Thema des 15. Landschaftstages in Magdeburg:

Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft

Am Samstag, den 15. September 2007 veranstaltet das Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg von 10:00 bis 16:30 Uhr im Alten Rathaus den 15. Landschaftstag. Thema des diesjährigen Landschaftstages sind die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft Zum Tagungsprogramm gehört auch eine Exkursion in die Kreuzhorst.

"Beim 15. Landschaftstag möchten wir mit interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburgern über die Zukunft unserer Kulturlandschaft in Mitteleuropa sprechen und die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft diskutieren", so der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung Holger Platz. "Auf die Besucher warten spannende Referate und eine Exkursion in die Kreuzhorst."

Die Referenten kommen unter anderem vom Naturschutzbund Deutschland, dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg, dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Halle und von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Nach den einzelnen Referaten besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Eine Exkursion in die Kreuzhorst ergänzt das Tagungsprogramm. Hier werden die Auswirkungen des Klimawandels auf einen Auenwald erläutert. Eröffnet wird der 15. Landschaftstag vom stellvertretenden Leiter des Umweltamtes der Landeshauptstadt Magdeburg, Detlef Schulze.

Der Landschaftstag findet seit 1993 jährlich statt. Mit der Veranstaltungsreihe möchte das Umweltamt Anregungen zur Auseinandersetzung mit der Umwelt und zur Diskussion über ökologische Problemstellungen geben. Die Inhalte der jeweiligen Landschaftstage werden in einem Tagungsband veröffentlicht, der im Folgejahr als Broschüre erscheint.

Zum 15. Landschaftstag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Hintergrundinformationen

Verschiedene Szenarien gehen von einer Erwärmung um 2,0 bis 6,3 °C in Europa bis zum Jahr 2100 aus. Sowohl Hitzewellen als auch starke Niederschläge werden vermutlich häufiger auftreten. Diese Klimaveränderungen bestimmen ganz wesentlich die geografische Verbreitung der Tier- und Pflanzenarten. Wissenschaftler vermuten, dass sich die Lebensräume vieler der in Deutschland vorkommenden Tier- und Pflanzenarten nach Norden und Osten sowie in höhere Lagen verschieben.

Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass der Bestand einiger Tier- und Pflanzenarten zurückgeht, während sich bislang hier nicht vorkommende Arten durch natürliche Einwanderung ausbreiten.

Auch die Land- und Forstwirtschaft wird sich durch den Klimawandel erheblich verändern. Als sehr wahrscheinlich wird die Ausweitung der Landwirtschaft nach Norden angesehen. Für die Forstwirtschaft ist durch die Verlängerung der Vegetationsperiode mit gesteigertem Holzwachstum zu rechnen, aber auch mit erhöhter Waldbrand- und Schädlingsgefahr.




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Stadt Magdeburg
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