Magdeburg.
Kampagne „SolarLokal“
Die Landeshauptstadt Magdeburg hat sich mit dem Beitritt zum Klimabündnis der europäischen Städte zum Erhalt der Erdatmosphäre und dem Beschluss des Stadtrates, sich als Modellstadt „Erneuerbare Energien“ zu profilieren, zur Umsetzung energie- und klimapolitischer Ziele bekannt. Als Mitgliedskommune des Klimabündnisses hat sich Magdeburg u.a. dazu verpflichtet, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um 10 % zu reduzieren sowie Klimaschutzmaßnahmen in kommunale Prozesse einzubinden und zu forcieren. Magdeburg wird deshalb die Kampagne „SolarLokal“ unterstützen.
SolarLokal ist eine bundesweite Imagekampagne für Solarstrom in Kreisen, Städten und Gemeinden mit dem Ziel, den Anteil des umweltfreundlichen Solarstroms an der Energieerzeugung auszubauen. SolarLokal knüpft hierbei an das positive Image der Solarenergie in der Bevölkerung an. Seit dem Start Mitte 2003 wird SolarLokal nach dem Konzept „Bundesweit aktiv – Individuell vor Ort“ durchgeführt. Teilnehmen können alle Kreise und Kommunen kostenlos. Derzeit sind mehr als 200 Kommunen in Deutschland in die Kampagne eingebunden. Die drei kommunalen Spitzenverbände, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag, unterstützen SolarLokal. Getragen wird die Kampagne von dem Naturschutzverband Deutsche Umwelthilfe e.V. und dem deutschen Solarstromkonzern SolarWorld AG.
Auch in Magdeburg ist inzwischen eine rege Klimaschutzszene entstanden, im April konnte ein Nutzungsvertrag mit der „Ersten BürgerInnensolar GbR“ unterzeichnet werden. Dieses Engagement soll mit der Teilnahme der Landeshauptstadt an der Kampagne „SolarLokal“ fortgeführt und dokumentiert werden. In Sachsen Anhalt engagieren sich bereits Halle, Dessau-Roßlau, Köthen und Nessa in dieser Kampagne.
Teil der Kampagne ist die Einrichtung einer „Dachbörse“, mit Objekten, die für die Installation vom Fotovoltaik-Anlagen zur Verfügung stehen. Im Rahmen der internetbasierten Dachbörse können Objekte zum Zwecke der Errichtung von Fotovoltaikanlagen eingestellt oder gesucht werden. Dadurch bietet diese Plattform Interessierten, denen keine eigene Fläche zur Verfügung steht, die Möglichkeit Umweltschutz, Zukunftsvisionen, Engagement und Wirtschaftlichkeit zu verbinden.
Beteiligungsbericht 2007
Der 9. Beteiligungsbericht der Landeshauptstadt Magdeburg liegt vor. Er wird nach Beratung in den zuständigen Ausschüssen voraussichtlich im Dezember im Stadtrat erörtert und bestätigt.
B-Pläne
Die im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit zum Entwurf der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Wanzleber Chaussee/Königstraße (Birnengarten)“ eingegangenen Hinweise und Anregungen müssen abgewogen werden. Danach soll der geänderte B-Plan als Satzung beschlossen werden. Entscheiden muss in beiden Fällen der Stadtrat.
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan zum „Betriebshof Abfallwirtschaftsbetrieb Marschweg 33/Rothenseer Straße 77“ soll als Satzung beschlossen werden, nachdem im Beteiligungsverfahren keine abwägungsrelevanten Stellungnahmen vorgebracht wurden. Den Satzungsbeschluss muss der Stadtrat treffen.
Für das Gebiet westlich der Schönebecker Straße zwischen Budenbergstraße und Schanzenweg soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden, um die Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben zu steuern. Hier gibt es bereits einen breiten Mix von Handels- und Dienstleistungseinrichtungen. Im B-Plan werden Festsetzungen zur zulässigen Verkaufsfläche und zum Sortiment gemäß dem „Magdeburger Märktekonzept“ getroffen. Über die Aufstellung des B-Planes muss der Stadtrat entscheiden.
Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69
Die öffentlichen Dokumente aus der Beratung sind im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg.de verfügbar.