Presseinformation

Nr. 333 Steinfurt, 19. Oktober 2007


Kreis Steinfurt, Pressereferentin, Tecklenburger Str. 10, 48565 Steinfurt
Telefon: (02551)69-2160, Telefax: (02551)69-2100
E-Mail: kirsten.wessling@kreis-steinfurt.de, Internet: www.kreis-steinfurt.de



Kreisgesundheitsamt empfiehlt Influenza-Schutzimpfung
Insbesondere für Senioren, chronisch kranke Menschen und medizinisches Personal

Kreis Steinfurt. Das Kreisgesundheitsamt unterstützt die aktuelle Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur vorbeugenden Influenza-Impfung: „Durch eine solche Impfung lassen sich die Gefahren der Influenza spürbar vermindern“, wirbt Dr. Detlef Schmeer, Sachgebietsleiter im Gesundheitsamt, für die Kampagne. Der Aufwand für die Impfung sei äußerst gering. Als Zielgruppen im Blick hat der Kreisamtsarzt insbesondere Senioren, chronisch kranke Menschen und medizinisches Personal.

 

Das Influenzavirus wechselt ständig seine genetische Struktur, und es entstehen neue Virusvarianten. Die Experten der Weltgesundheitsorganisation passen daher jedes Jahr auf Basis der in der Vorsaison nachgewiesenen Erreger die Empfehlungen für die Zusammensetzung des Impfstoffs an. Aufgrund der sich verändernden Virusvarianten sei folglich die jährliche Erneuerung des Impfschutzes von entscheidender Bedeutung, betont Dr. Schmeer. Die Impfung sollte rechtzeitig vor Beginn der „Grippe-Saison", also jetzt im Oktober oder November, vorgenommen werden. Danach dauere es rund zwei Wochen, bis sich die schützende Wirkung vollständig entfaltet.

 

Ausdrücklich weist der Kreisamtsarzt darauf hin, dass die Impfung allerdings nicht vor den üblichen Erkältungskrankheiten, also auch nicht vor einem „normalen grippalen Infekt“ schützt. Eine Influenza-Grippe verläuft typischerweise deutlich schwerer als ein grippaler Infekt und geht häufig mit fast schlagartig auftretendem hohen Fieber einher. Betroffene Patienten berichten über ein starkes Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen. „Eine solche Erkrankung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Dr. Schmeer. Vor allem bei älteren, chronisch kranken oder immungeschwächten Personen können dann lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. „Die Impfung schützt doppelt: zum einen den Impfling vor der Erkrankung und ihren Komplikationen und zum anderen seine Familie, Freunde und Arbeitskollegen vor einer Übertragung der Infektion."