Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 19. Oktober 2007

Neue Brücke in der Sohlener Straße offiziell für den Verkehr freigegeben

OB Dr. Lutz Trümper vollzog symbolischen Scherenschnitt

Magdeburg.

 

Sechs Wochen früher als ursprünglich geplant hat Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper heute die neue Brücke in der Sohlener Straße offiziell für den Verkehr freigegeben. Das Bauwerk führt über die Gleise der Deutschen Bahn AG und ersetzt die frühere Brücke, die während der Bauarbeiten abgerissen wurde. Die Landeshauptstadt Magdeburg, das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Bahn AG investierten hier insgesamt rund 3,3 Millionen Euro.

 

"Mit der neuen Brücke steht nun in Westerhüsen ein leistungsfähiges und sicheres Bauwerk über die Gleise der Deutschen Bahn zur Verfügung", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Freigabe. "Mein Dank gilt allen am Bau beteiligten Planern und Firmen für ihre schnelle Arbeit sowie den Anwohnern des Stadtteils für das während der Bauzeit entgegengebrachte Verständnis."

 

Die neue Stahlbetonbrücke ist 25 Meter lang und 12,85 Meter breit. Neben der 6,50 Meter breiten Fahrbahn steht auf jeder Seite auch ein kombinierter Geh- und Radweg zur Verfügung. Für den Bau der Brücke sowie die Neugestaltung der angrenzenden Straßen wurden insgesamt 6.300 Kubikmeter Erde aufgeschüttet sowie 1.000 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl verbaut.

 

Baubeginn war im Mai 2006, die Fertigstellung für den 30. November dieses Jahres geplant. Fußgänger und Radfahrer konnten bereits seit August das neue Bauwerk überqueren. Mit der heutigen Freigabe gehören nicht nur die Beeinträchtigungen während der Bauzeit der Vergangenheit an, auch die jahrelang eingeschränkte Nutzung der Brücke ist Geschichte.

 

In die gesamte Baumaßnahme wurden rund 3,3 Millionen Euro investiert. Das sind etwa 1,5 Millionen Euro weniger als vor Baubeginn geplant. In der Gesamtsumme sind auch die Kosten für die Planung und Überwachung, den Abriss des alten Bauwerkes, den Umbau der Oberleitungen der Deutschen Bahn, die Ersatzbrücke für Fußgänger, die Erneuerung der Sohlener Straße und die Sanierung von Teilabschnitten der Bahnstraße, der Holsteiner Straße und der Zackmünder Straße enthalten.

 

Mit rund 2,2 Millionen Euro trägt die Deutsche Bahn AG den größten Teil der Gesamtkosten. Das Land Sachsen-Anhalt förderte die Baumaßnahme mit rund 900.000 Euro. Die übrigen 200.000 Euro kommen aus dem städtischen Haushalt.

 

Die Stadtverwaltung hatte zunächst die umfassende Sanierung der alten Brücke geplant, weil diese starke Schäden an der Bausubstanz aufwies und nur noch eine eingeschränkte Nutzlast von zwölf Tonnen hatte. Um jedoch die in einer so genannten Kreuzungsvereinbarung gestellten Anforderungen der Deutschen Bahn AG zu erfüllen, wurde der Bau einer neuen Brücke notwendig. Diese liegt etwa einen Meter höher als das frühere Bauwerk. Dadurch wurde auch die Kompletterneuerung der Sohlener Straße und die Anpassung der angrenzenden Straßen an das neue Höhenniveau erforderlich.


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