Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 29. Oktober 2007

Ausstellung zur IBA 2010 im Allee-Center „Die Elbe aus der Luft“

Die Elbe prägt wie in fast allen Städten am Fluss maßgeblich die Identität Magdeburgs, und von nirgendwo sonst kann man das Bild der Stadt so wahrnehmen wie von ihren Ufern aus. Die Elbe prägt auch die Beiträge der Landeshauptstadt Magdeburg zur Internationalen Bauausstellung 2010, die unter dem Motto „Leben an und mit der Elbe“ stehen. Den Fluss in seiner ganzen Schönheit präsentiert eine Ausstellung mit Luftbildern. OB Dr. Lutz Trümper wird sie am kommenden Donnerstag um 16.00 Uhr im Allee-Center eröffnen.

Stadt- und Flusslandschaft waren im Prozess des stetigen gesellschaftlichen Wandels nachhaltigen Veränderungen unterworfen. Wegfallende nationale Grenzen, weltweit vernetzte Märkte und rasch wechselnde ökonomische Vorgaben haben Produktion, Gütertransport und Informationsaustausch revolutioniert und damit das Gesicht und Nutzungsgefüge der Städte innerhalb weniger Jahre verändert.
 
Zur selben Zeit kommt mit dem wachsenden Bewusstsein für den Wert der Natur sowie für den notwendigen Schutz von Luft, Landschaft und Wasser der Qualität der Flussufer neue Bedeutung zu. Flüsse werden in vielen europäischen Städten zu attraktiven Stadträumen, über die sich den Besuchern und Bewohnern eine neue Identität erschließt. Im Zeichen dieses weltweiten Wandels hat die Landeshauptstadt Magdeburg ihre Projekte im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA STADTUMBAU 2010 unter das Motto gestellt „Leben an und mit der Elbe“.

An drei Schauplätzen wird dies auf unterschiedliche Weise thematisiert: Unter dem Titel „Weniger Stadt, mehr Landschaft“ sind in Südost die Aufwertung der unmittelbar an der Elbe gelegenen Stadtteile Buckau, Fermersleben, Salbke und Westerhüsen sowie die bessere Nutzung des wertvollen landschaftlichen Potenzials der nahen Elbaue Ziele der städtebaulichen Entwicklung. Am Schauplatz Altstadt soll unter dem Thema  „Historisches Erbe am Fluss“ das Areal des Elbebahnhofs einschließlich der Integration bisheriger Bahngrundstücke in das an die Elbe angrenzende städtebauliche Ensemble des südwestlichen Altstadtrandes entwickelt werden. Unter dem Titel „Mehr Stadt, weniger Landschaft“ wird durch die Umgestaltung des früheren Handelshafens zu einer „Denkfabrik“ und zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer der Schauplatz Wissenschaftshafen in seiner Entwicklung vorangetrieben.


Die Internationale Bauausstellung bietet Magdeburg die Chance des Lernens im weltweiten Wandel. Sie unterstützt dies durch eine Vielzahl nationaler und internationaler Aktivitäten. Das betrifft nicht nur den Erfahrungsaustausch mit den anderen 17 IBA-Referenzstädten, sondern auch die Zusammenarbeit tschechischer und deutscher Städte an der Elbe. Diesem Ziel fühlt sich die Landeshauptstadt im Bündnis mit Landesregierung und der IBA auch in Zukunft verpflichtet, um das Netzwerk Elbe enger und nachhaltiger zu knüpfen.

Denn im Herzen der größer werdenden europäischen Staatengemeinschaft hat Magdeburg im 21. Jahrhundert wachsende überregionale Bedeutung gewonnen: als Kulturstadt, als aufstrebender Wirtschaftsstandort und als Verkehrsknotenpunkt. Die Elbe – einer der größten europäischen Ströme – ist Verbindungsglied zwischen der böhmisch-tschechischen Industrieregion, den Wirtschaftsstandorten in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Hamburg als bedeutendem europäischen Seehafen.

Dimension und Schönheit von Fluss und Landschaft von der Quelle in Böhmen bis zur Mündung in die Nordsee zeigt die Wanderausstellung „Die Elbe aus der Luft“. Dem Fotografen Michael Kranz sind beeindruckende Luftaufnahmen gelungen. Zeitgleich zur Ausstellung veröffentlicht der Stekovics-Verlag ein Buch gleichen Titels. Die Ausstellung im Allee-Center wird am 1. November durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper eröffnet und dort bis zum 11. November gezeigt.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
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