22. November 2007. „Gleich mit beiden Bewerbungen haben wir bei Leader Erfolg gehabt“, freut sich Dieter Schröer, Wirtschaftsförderer beim Landkreis Leer und derzeit Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppen Fehngebiet und W.E.R.O.-Deutschland. Nach einem aufwändigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren hat Niedersachsens Landwirtschaftminister Hans-Heinrich Ehlen gestern in Hannover die Anerkennung von 32 Regionen für die Teilnahme an Leader 2007 bis 2013 bekanntgegeben.
Mit dabei sind das Fehngebiet, es umfasst Teile der Landkreise Leer, Aurich, Ammerland und Cloppenburg sowie „W.E.R.O.-Deutschland“, die Region der Rheiderland-Gemeinden und der angrenzenden emsländischen Gemeinden bis Haren. Pro Region sollen bis 2013 jetzt in etwa zwei Millionen Euro an Fördermitteln fließen.
Monika Loger und Andrea Collmann, die in der Leeraner Kreisverwaltung beim Amt für Wirtschaftsförderung die Umsetzung der beiden Konzepte koordinieren und begleiten werden, lobten die Mitwirkung der Bevölkerung und der beteiligten Stellen bei der Erarbeitung der regionalen Entwicklungskonzepte. Sie fußte dabei auf der erfolgreichen Zusammenarbeit der Regionen in der vergangenen Leader-Förderperiode 2000 bis 2006, hätte aber auch viele neue Akzente für die Entwicklung in den kommenden Jahren gesetzt.
Beim Konzept für das Fehngebiet wurden unter dem Motto „Brücken bauen, Horizonte erweitern“ Perspektiven für die Zukunft erarbeitet. „Emsnah, grenznah – Traditionen bewahren, Visionen verwirklichen“ ist die Leitvision, nach der sich die Entwicklung der WERO-Region auch künftig ausrichten wird.
In beiden Regionen wurde in einem Zeitraum von sechs Monaten unter Beteiligung von vielen regionalen Akteuren aus Vereinen, Verbänden, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur- und Sozialleben, Bildung, Wirtschaft und anderen Bereichen eine Entwicklungsstrategie erarbeitet, in der zukunftsorientierte Themen wie Tourismus, Demographischer Wandel, Landwirtschaft und Kulturlandschaft, Versorgung und Mobilität, Ehrenamt, Wirtschaft, Bildung und Arbeit im Vordergrund stehen.
„Wir freuen uns, dass unsere Strategien auch dieses Mal das Land Niedersachsen überzeugt haben und wir in den kommenden Jahren an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre anknüpfen können“, sind Schröer, Loger und Collmann sich einig.
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