Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU)

 

     

20. Dezember 2007

Kommunales Rechenzentrum KIRU – ein wirtschaftliches Erfolgsmodell kommunaler Zusammenarbeit

Balingen, 28. November 2007. Der Bericht des Verbandsvorsitzenden und Schramberger OB, Dr. Herbert O. Zinell, dokumentierte eindrücklich die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Zweckverbandes. Einer der Haupttagesordungspunkte der 8. Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm (KIRU) war die Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers Karl-Heinz Haller in den Ruhestand.

Nach einer beeindruckenden Karriere beim Regionalen Rechenzentrum Alb-Schwarzwald (RRZ) beziehungsweise der Nachfolgeorganisation KIRU endet das Vertragsverhältnis von Geschäftsführer Karl-Heinz Haller zum Jahresende. Verbandsvorsitzende Dr. Zinell stellte die langjährigen Verdienste Hallers anlässlich der 8. Verbandsversammlung des Zweckverbandes in der voll besetzten Balinger Stadthalle heraus. Er habe Haller als besonnenen und verlässlichen  Geschäftsführer schätzen gelernt, der in seinen 34 Jahren im Dienste der kommunalen Rechenzentren durch seinen unermüdlichen Einsatz und stets wohlüberlegte Entscheidungen wichtige Weichenstellungen im Verband ermöglicht hat. Haller wurde 1999 zum kaufmännischen Geschäftsführer der kooperierenden Rechenzentren Reutlingen und Ulm ernannt. Von 2002 bis 2007 arbeitete er gemeinsam mit Manfred Allgaier erfolgreich in der Geschäftsführung des aus den beiden Rechenzentren Reutlingen und Ulm hervorgegangenen Zweckverbands KIRU. Eine direkte Nachfolge für den ausscheidenden Geschäftsführer Karl-Heinz Haller ist nicht vorgesehen. Die Verbandsversammlung ernannte Manfred Allgaier einstimmig für weitere 5 Jahre zum Geschäftsführer der KIRU. Damit wird die Kontinuität und Stabilität in der operativen Spitze des Verbandes gesichert. Allgaier kann auf eine engagierte Führungsmannschaft zurückgreifen, die ihn nach dem Ausscheiden Hallers loyal und uneingeschränkt unterstützt.

 

Die erfolgreiche Kooperation der Rechenzentren Stuttgart und Reutlingen-Ulm führte im vergangenen Jahr zu weiteren Einsparungen im hohen sechsstelligen Bereich. Zusätzliche Synergien konnten durch die Zusammenarbeit der Rechenzentren in Baden-Württemberg im Datenverarbeitungsverbund Baden-Württemberg erzielt werden.

 

So haben sich bis heute 80% aller Verbandsmitglieder der KIRU für den Umstieg auf eines der beiden neuen Finanzwesenverfahren des DVV BW entschieden und damit die Kommunale Doppik als zukünftige Option gesichert. Mit der im Dezember 2006 verabschiedeten Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates über die Dienstleistung im Binnenmarkt (EU-Dienstleistungsrichtlinie) hat sich der DVV BW intensiv beschäftigt. In Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg werden Lösungen erarbeitet, damit die Kommunen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen können.

 

Die KIRU verfolgt als Zweckverband keine Gewinnerzielungsabsicht. Umsatzrückgänge konnten durch Sparmaßnahmen und organisatorische Änderungen aufgefangen werden, wie Geschäftsführer Haller bei der Vorstellung des Jahresabschlusses 2006 erläuterte. Somit müssen die Entgelte für das Jahr 2008 nur in geringem Umfang erhöht werden. Die Beschlussfassungen zum Jahresabschluss 2006 und Wirtschaftsplan 2008 erfolgten ohne Gegenstimmen.




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