In den letzten Jahren hatte die Verwaltung das Programm „Erneuerung von Grün- und Parkanlagen" in Leverkusen initiiert und mit dem Park in Alkenrath mit finanzieller Beteiligung der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III begonnen. Von den ersten erfolgreichen Schritten der Erneuerung konnten sich Bezirksvorsteher Raimund Gietzen und die stellvertretenden Bezirksvorsteher Wolfgang Rockrand und Brigitte von Bonin im Rahmen einer Begehung mit den Fachleuten des Fachbereiches Stadtgrün am Mittwoch, 4. Juni, überzeugen.
Viele Anlagen -so auch der Park Alkenrath - sind in die Jahre gekommen und zeigen starke "Verschleißerscheinungen". Die Sträucher und Bäume stehen oft so dicht, dass manche Anlagen regelrecht „verbuscht" und zugewachsen sind. Vieles ist im Laufe der Jahre viel zu groß gewachsen oder steht so nahe an Wegen, dass es dort Jahr für Jahr mit der Heckenschere nur mühsam frei geschnitten wird. In Folge dieser Entwicklung gehen schöne Einzelgehölze im Wust von durchgewachsenen Bodendeckern oder starkwüchsigen Sträuchern unter. Die Parks werden zu schlecht einsehbaren Angsträumen und deshalb besonders von Frauen und älteren Menschen gemieden.
Oft in schlechtem Zustand sind Mobiliar, Bänke und Papierkörbe, oft alt, unansehnlich oder einfach gar nicht mehr zu benutzen, weil sie defekt und schmutzig sind.
Entsprechend wurde ein Programm mit dem Ziel einer schrittweisen Sanierung der erneuerungsbedürftigsten Anlagen aufgelegt.
Nach dem Beschluss der Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III vom 15.März vergangenen Jahres und einer kurz darauf erfolgten Bürgerinformation wurden die Arbeiten des 1. Bauabschnittes in Alkenrath durch den Fachbereich Stadtgrün geplant und mit den Ausführungen im letzten im Herbst begonnen. Die rund 40.000 € kostenden Arbeiten wurden vor kurzem beendet.
Am oberen Weiher wurden mehrere Sitzplätze erneuert, wertvolle Natursteinmauern und -bodenbeläge instand gesetzt und überalterte Gehölzbestände gerodet bzw. ausgelichtet. Das überalterte Mobiliar wurde durch neue Bänke und Papierkörbe ersetzt.
Besonders wichtig war es, den Blick auf das Wasser wieder zu ermöglichen und der Anlage die Großzügigkeit früherer Jahre zumindest teilweise zurück zu geben.