
Anlass war der "Notfall" eines zehnjährigen Mädchens, das seit Schuljahresbeginn neu auf der Gesamtschule Fröndenberg ist. Es hatte Schwierigkeiten mit den Bus- und Zugverbindungen nach Menden und kein Handy, um die Mutter zu erreichen. Der öffentliche Fernsprecher schluckte den Euro, ohne die gewünschte Verbindung herzustellen. Dem Hausmeisterehepaar fiel das Kind auf und Manuela Lüdtke konnte helfen - eine typische Kindernotinsel-Situation.
„Es ist ja eine Selbstverständlichkeit, einem Kind zu helfen, aber die Kleine traute sich gar nicht, uns anzusprechen", so Manuela Lüdtke, selbst Mutter von drei Kindern. Die Aufkleber machen künftig deutlich, das auch der Bahnhof Fröndenberg eine Kindernotinsel ist und Kinder wissen sofort, dass sie hier Hilfe finden können", freut sich auch Peter Resler, Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna und hat die Beteiligungserklärung für die AWO sofort unterzeichnet. In Fröndenberg beteiligen sich 60 Partner an dem Notinselprojekt, kreisweit sind es 670.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei Jochen Preising vom Fachbereich Arbeit und Soziales des Kreises unter Tel. 02303/ 27-1350, Fax 02303/ 27-3550, E-Mail: jochen.preising@kreis-unna.de oder im Internet unter www.kreis-unna.de (Kreishaus- Arbeit und Soziales- Bündnis für Familie -Kreis Unna).
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Jochen Preising, Fon 02303 27-1350, Mail: jochen.preising@kreis-unna.de