Kreis Unna - Presse und Kommunikation

08. September 2008

Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe in Unna

Posttraumatische Belastungsstörungen sind Thema

Kreis Unna. (PK) Eine Frau, die als Opfer einer willkürlichen Gewalttat trotz therapeutischer Behandlung heute noch tiefgreifend unter den Folgen eines traumatischen Geschehens leidet, sucht Menschen, die auch unter den Folgen eines Traumas leiden. Die Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit, über sich und das Erlebte in vertrauensvoller Atmosphäre zu sprechen.

Ein Trauma ist eine dauerhafte Erschütterung des Selbst- und Weltverständnis. Kennzeichnend für ein Trauma, das nicht verarbeitet werden konnte, sind Symptome wie erhöhte Erregbarkeit, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, übermäßige Wachsamkeit und Schlafstörungen, Störungen des Selbstwertgefühls, Vertrauensverlust, Hoffnungslosigkeit und Depressionen. Schuld- und Schamgefühl können unfreiwillige angstbesetzte Erinnerungsbilder, Träume und Panikhaltungen immer wiederkehren lassen. Das traumatische Geschehen kann weit zurückliegen. Es kann sich dabei um Erfahrungen wie körperliche, emotionelle oder sexuelle Gewalt, Vernachlässigt- und Verlassenwerden in der Kindheit, Krieg, Verfolgung, Folter, Mobbing, lebensbedrohliche Erkrankungen, einen Unfall oder andere Katastrophen handeln.

Interessierte und Betroffene können sich bei Margret Voß von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) des Kreises Unna unter Tel. 02303/27-2829 oder der E-Mail margret.voss@kreis-unna.de melden. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, Mail: susanne.kronenberg@kreis-unna.de


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