Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 15. September 2008

"Neu Olvenstedt und Neu Reform werden in den nächsten Jahren erheblich aufgewertet."

Stadt und Partner stellten Quartiersvereinbarungen vor

Magdeburg.

Die Stadtteile Neu Reform und Neu Olvenstedt werden in den kommenden Jahren weiter aufgewertet. Bis 2020 wollen die Stadtverwaltung, die Wobau, die Wohnungsgenossenschaften sowie die MVB und die SWM in beiden Stadtteilen insgesamt 85 städtebauliche Vorhaben umsetzen. Die meisten sind Abriss- und Aufwertungsmaßnahmen im Rahmen des Stadtumbau-Ost-Programms. Um den Prozess für Anwohner, Fördermittelgeber und Akteure transparent zu gestalten, wurden die geplanten Vorhaben in zwei Quartiersvereinbarungen festgeschrieben.

 

"Mit den Quartiersvereinbarungen haben wir eine solide Basis für die weitere Entwicklung von Neu Reform und Neu Olvenstedt geschaffen", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Wenn die beantragten Fördermittel fließen, werden beide Stadtteile in den kommenden Jahren erheblich aufgewertet. Sowohl die Stadtverwaltung als auch unsere Partner zeigen den Bewohnern damit klare Perspektiven für die städtebauliche Entwicklung und damit auch für die Lebensqualität in den Stadtteilen. Allein in diesem Jahr werden in Neu Olvenstedt und Neu Reform noch acht Maßnahmen mit einem Volumen von rund zwei Millionen Euro umgesetzt."

 

Die beiden Quartiersvereinbarungen enthalten die stadtteilbezogenen Entwicklungsziele bis zum Jahr 2020 und untersetzen diese mit konkreten Einzelmaßnahmen. Vertragspartner sind neben der Stadtverwaltung alle jeweils im Stadtteil vertretenen Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) und die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Die geplanten Maßnahmen leiten sich aus den Leitbildern der Quartiersentwicklung ab, die alle Vertragspartner in einem gemeinsamen Verfahren entwickelt und im Konsens festgelegt haben. Neben der Aufwertung der Stadtteilzentren und des Wohnumfeldes sind auch eine Differenzierung der Wohnungsangebote und die Verbesserung des Images der Stadtteile Ziele der Quartiersvereinbarung.

 

Zu den noch in diesem Jahr beginnenden und in der Quartiersvereinbarung festgeschriebenen Maßnahmen gehören in Neu Reform die Fassadensanierung und Balkonvergrößerung in der Apollostraße 1 und 3, der Abriss und Neubau der Werner-Seelenbinder-Straße 29-33 (1. Bauabschnitt), der Abriss der Werner-Seelenbinder-Straße 34-40 und die anschließende Flächennachnutzung zur Verbesserung des Wohnumfeldes sowie die bereits begonnene Sanierung der Kita "Pusteblume" (1. Bauabschnitt) in der Skorpionstraße 7.

 

Geplant sind außerdem eine Bürgerversammlung zur Vorstellung der Quartiersvereinbarung und zwei öffentliche Quartiersspaziergänge, um die Anwohner in den weiteren Prozess einzubeziehen.

 

In Neu Olvenstedt beginnen noch in diesem Jahr der Komplettabriss des Bruno-Taut-Rings 40-45, des Scharnhorstrings 20-21, der St.-Josef-Straße 18a, des Olvenstedter Scheids 28-32 sowie des Gerstengrunds 13-15 und 16-24 (1. Abschnitt). Mit diesen Abrissvorhaben wird der Stadtumbau in Neu Olvenstedt fortgesetzt. Bis zum Jahresende 2007 wurden bereits 3.596 der ursprünglich  12.741 Wohnungen vom Markt genommen. Aufgrund des starken Einwohnerrückgangs im Stadtteil stand in Neu Olvenstedt früher und deutlicher als in anderen Stadtteilen der Rückbau von Wohnungsüberhängen auf der Tagesordnung. Ziele der Stadtverwaltung und ihrer Partner ist die weitere Anpassung des Wohnungsangebotes und der Infrastruktur an die Bevölkerungsentwicklung sowie die Aufwertung der zentralen Bereiche des Stadtteils.

 

 

Zu den einzelnen Vorhaben finden Sie eine Übersicht unter www.magdeburg.de 




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
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