
Kreis Steinfurt. Das 7. Rahmenprogramm für Forschung ist ein Schlüsselinstrument der EU, mit dem mehr Wachstum und Beschäftigung erreicht werden soll. „Investitionen in das Wissen sind eine gute Möglichkeit für Unternehmer, ihr Wirtschaftswachstum anzukurbeln und neue, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen“, erklärte Oliver Panzer, Leiter der European Research Services GmbH, jetzt im GRIPS in Steinfurt bei einer Informationsveranstaltung der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt), der Fachhochschule Münster und des Europe Direct Center Steinfurt.
Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus dem Kreis Steinfurt sowie Wissenschaftlern der Fachhochschule Münster wurden das Rahmenprogramm und der administrative Aufwand der Fördermöglichkeiten vorgestellt. Der Einladung folgten mehr als 50 Unternehmer und Wissenschaftler. „KMU sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Eine Erhöhung der Beteiligung von KMU am Rahmenprogramm ist unser Ziel“, betonte Wolfgang Bischoff, Geschäftsführer der WESt.
Werner Pfeifenroth vom Zentrum für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH) erläuterte den Teilnehmern, wie Kooperationen geschlossen werden können und welcher Nutzen daraus für die Zusammenarbeit resultiert.
Der Vortrag von Oliver Panzer zum Thema „Tipps zur Antragstellung und zum Projektmanagement“ lieferte den Zuhörern Hilfestellungen, wie ein Projektantrag in Brüssel platziert werden kann. „Hätte ich diese Informationen früher gehabt, so wäre mir viel Zeit und Arbeit erspart geblieben“, so ein Teilnehmer. Aufgrund eines Formfehlers war sein Projektbeitrag im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm abgewiesen worden. Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen möchte er noch einen Versuch wagen. „Ich rechne mir ganz gute Chancen aus, da ja auch die Projektpartner aus den EU-Nachbarstaaten großes Interesse an der Durchführung des Projektes haben.“
„Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist die ,Champions League’ unter den Förderprogrammen, anspruchsvoll aber sehr interessant“, so Carsten Schröder, Geschäftsführer der Transferagentur der Fachhochschule Münster.
Die Vortragsunterlagen stehen auf den Internetseiten www.westmbh.de und www.fh-muenster.de/transfer zum Abruf bereit. Unternehmer, die Unterstützung für ein Projekt benötigen, können sich an die Berater der WESt, Sonja Trispel, Telefon 0 25 51/69 27 07, sonja.trispel@westmbh.de und Train – Transfer in Steinfurt, Stefan Adam, Telefon 0 25 51/96 26 40, adam@transfer.fh-muenster.de, wenden.