Kreis Unna - Presse und Kommunikation

15. Oktober 2008

„Schlaumäuse“ kommen in die Kindergärten

Mehr Sprachkompetenz – null Kosten

Kreis Unna. (PK) Sie sind klein; sie sind pfiffig; sie kennen sich mit Worten und Co. aus; sie sind per Mausklick zu erreichen und – das Beste - sie kommen auf Wunsch kostenlos in jede Kindertageseinrichtung im Kreis. Die Rede ist von den „Schlaumäusen“, einer von Microsoft entwickelten pädagogischen Software zur Förderung der Sprachkompetenz. Landrat Michael Makiolla hat die Idee für die von ihm initiierte Bildungsoffensive weiterentwickelt und möchte die „Schlaumäuse“ kreisweit in Bewegung setzen.

Die Initiative des Landrates hat einen guten Grund. Laut der letzten Sprachstandsfeststellung ist die Sprachkompetenz bei über 26 % der heutigen Kindergartenkinder nicht so wie sie sein sollte. „Wir wollen als „schlauer Kreis“ Profil gewinnen. Deshalb müssen wir für alle Altersgruppen Wissensangebote machen und vorhandene „Lernlöcher“ schließen“, bringt der Landrat sein Anliegen auf den Punkt.

Die Microsoft-Software wird kreisseitig durch einen Multimedia-Computer, Installation, Schulung und „Schlaumäuse“-Hotline aufgestockt. Das damit komplette Lernpaket kann von allen Kindertageseinrichtungen – kreisweit immerhin rund 200 mit rund 11.000 Kindern – genutzt werden. Anruf reicht, Kosten: null. 25 Einrichtungen haben sich bereits beim Kreis gemeldet. Weitere Interessenten sind in der Datenverarbeitung des Kreises bei Heike Füg von der „Schlaumäuse“-Hotline, Tel. 02303/27-1316 richtig.

Das Programm „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ wurde von Microsoft zusammen mit dem Cornelsen-Verlag und der TU Berlin entwickelt. Es ist mehrfach preisgekrönt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Nach dem bereits bei der Kinder-Uni praktizierten Slogan „Wissen macht Spaß“ trainiert die Software die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder spielerisch. Der PC spricht mit den Kindern, stellt Fragen und gibt Antworten. Die Kinder werden von Lolli, Pop und den beiden Schlaumäusen in einer optisch und akustisch ansprechenden Umgebung auf einer Reise in die Welt der Laute, Buchstaben, Wörter und Sätze begleitet. Der Lernstand jeden einzelnen Kindes kann von den Erzieher /-innen beobachtet werden.

„Die Lernsoftware stellt an den PC keine besonderen Anforderungen. Wir stellen für das Projekt Rechner zur Verfügung, die weit mehr leisten als die „Schlaumäuse“-Software verlangt, aber für das Verwaltungsnetz des Kreises nicht mehr einsetzbar sind“, erläutert Landrat Michael Makiolla.

Die personelle Unterstützung der Kindertageseinrichtungen organisiert die Datenverarbeitung beim Kreis über qualifizierte Auszubildende Fachinformatiker und auch über Praktikanten. „Für Störfälle haben wir die „Schlaumäuse-Hotline“ eingerichtet. Denn die Erzieherinnen und Erzieher sollen die Kinder und nicht die Computer betreuen“, so Landrat Makiolla anschließend.

Die Rufnummer für Notfälle lautet 02303/27-1316. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de oder www.schlaumaeuse.de.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail: constanze.rauert@kreis-unna.de


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