
Damit kommt der Kreis den gesetzlichen Vorgaben des Bundes bzw. des Landes nach, die einen Ausbau der Betreuungsplätze für den u3-Bereich auf 35% (Bund) bzw. 32 % (Land) bis 2013 vorsehen. Konkret bedeutet das für den Fachbereich Familie und Jugend des Kreises, dass er in seinem Zuständigkeitsbereich, der Bönen, Fröndenberg und Holzwickede umfasst, bis 2013 insgesamt 464 neue Plätze für die u3-Betreuung bereitstellen muss. „Das erfordert ein erhebliches finanzielles Engagement, von dem natürlich auch die drei Kommunen betroffen sind“, unterstrich Kreis-Jugenddezernent Norbert Hahn.
Nach Absprache mit den Bürgermeistern von Bönen, Fröndenberg und Holzwickede schlug die Kreisverwaltung dem Jugendhilfeausschuss daher vor, zunächst in einer ersten Ausbaustufe bis 2010 eine Bedarfsdeckung von 25 % sicherzustellen. Dafür werden unter anderem auch nicht mehr benötigte Betreuungsplätze für 3 bis 6-Jährige in u3-Betreuungsplätze umgewandelt. 2010 soll der Betreuungsbedarf der Familien mit dann verlässlicheren Plandaten erneut überprüft werden. In einer zweiten Ausbaustufe bis 2013 sollen dann die gesetzlich vorgegebenen 35 % Bedarfsdeckung für die u3- Betreuung erreicht werden.
Ursula Lindstedt für die SPD, Ursula Sopora (CDU) und Barbara Streich (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßten die Vorgehensweise, den Betreuungsausbau in zwei Stufen sicherzustellen. So sei eine genauere Planung möglich und das Risiko unnötiger Kosten für den Kreis und die betroffenen Kommunen werde verringert.
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