
Im Gegenzug sollen sich die Träger unter anderem verpflichten, Berufspraktikanten einzustellen, um so die fachbezogene Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu sichern, sowie die Tagespflege als Randzeitenbetreuung in den Kindertageseinrichtungen zu ermöglichen. Außerdem sollen vorrangig Kinder aus Bönen, Fröndenberg und Holzwickede in die Einrichtungen aufgenommen werden.
Ursula Lindstedt (SPD), Ursula Sopora (CDU) und Barbara Streich (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßten die geplante Regelung ausdrücklich und stellten heraus, dass durch die Kopplung der Finanzierung mit entsprechenden Gegenleistungen der Träger die Vereinbarung für beide Seiten von Vorteil sei.
Die neue Vereinbarung war notwendig geworden, da sich die Finanzierungsgrundlagen der Kindertageseinrichtungen durch das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) grundlegend verändert hatten. Der Kreis hatte daraufhin die früheren Vereinbarungen zur freiwilligen Betriebskostenfinanzierung gekündigt.
Von der Neuregelung profitieren die insgesamt 17 Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft im Zuständigkeitsbereich des Kreises. Sie erhalten künftig einen Betriebskostenzuschuss von insgesamt 91 % (88% gesetzlicher Zuschuss, 3% freiwilliger Zuschuss). Die zusätzlichen Kosten von 163.200 Euro werden über die differenzierte Kreisumlage finanziert.
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