Kreis Steinfurt/Rheine. „Miteinander voneinander leben lernen“ heißt das Motto des Regionalen Bildungsnetzwerkes Kreis Steinfurt, das am Dienstag, 11. November, um 15 Uhr in der Stadthalle Rheine startet.
Mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk, das im Rahmen des Kreisentwicklungsprogramms initiiert worden ist, beabsichtigt der Kreis Steinfurt in Kooperation mit dem Land NRW, ein ganzheitliches Bildungskonzept für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Schulen können sich schulformübergreifend vernetzen, mit dem Schulträger und der Schulaufsicht eng zusammenarbeiten und unbürokratisch den Fortbildungsbedarf und Ressourceneinsatz abstimmen. „Die Bildungsqualität wird steigen, wenn durch die zunehmende Vernetzung der Bildungspartner bewährte Konzepte schneller in der ganzen Region bekannt werden“, stellt Landrat Thomas Kubendorff in Aussicht.
Zur Auftaktveranstaltung sind neben Schulleiterinnen und Schulleitern, alle weiteren Billdungsakteure im Kreis Steinfurt aber auch Vertreter aus Politik, Kirche, Gewerkschaften und Verwaltung eingeladen.
In lockerer Atmosphäre können sich die Besucherinnen und Besucher an Präsentationsständen über das Regionale Bildungsnetzwerk und dessen Aufgabenbereiche informieren und sich anhand von vorbildhaften, erfolgreichen Projekten vom Mehrwert des Netzwerkes überzeugen lassen.
Nach den Ansprachen von Landrat Thomas Kubendorff, Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und Günter Winands, Staatsekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, stellen Experten Beispiele vor, die den Nutzen und die Notwendigkeit eines Bildungsnetzwerkes für die Entwicklung der gesamten Region verdeutlichen.
Für eine musikalische Auflockerung sorgen verschiedene Gruppen, die sich aus unterschiedlichen Institutionen zusammengefunden haben und ihre Leidenschaft zur Musik teilen. Beispielsweise präsentiert die Euregio Gesamtschule Rheine gemeinsam mit der Musikschule der Stadt Rheine einen Ausschnitt aus „Magical Dreamworld Theatre“.
Moderiert wird die Veranstaltung von Berthold Mersch und Klaus Jahn, die den Besuchern auch die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen, Ideen und Anregungen einzubringen. Abschließend können sich die Besucher bei einem Imbiss austauschen. „Es wäre schön, wenn die Bildungspartner sich dadurch besser kennen lernen und daraus Bildungspartnerschaften in unterschiedlichen Konstellationen entstehen würden“, hofft der Leiter der Geschäftsstelle „Regionales Bildungsnetzwerk“, Reinhard Vogel, und fügt hinzu: „eben ‚Miteinander voneinander leben lernen’.“
Für Fragen und weitere Informationen stehen die Mitarbeiterin und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Regionalen Bildungsnetzwerkes Reinhard Vogel (Telefon 0 25 51 / 69 21 26), Martina Vennemeyer (Telefon 0 25 51 / 69 21 25), Claus Dolleck (Telefon 0 25 51 / 69 21 47) und Joe Neuhäuser (Telefon 0 25 51 / 69 21 22) gerne zur Verfügung.