Magdeburg.
Zum 70. Mal wurde heute eine Stadtplakette der Landeshauptstadt verliehen. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper überreichte die Stadtplakette in Silber an den Friseursalon "Märtens Intercoiffeur" in der Maxim-Gorki-Straße. Die Stadtplakette nahmen der Geschäftsinhaber Michael Märtens und sein Vater Bodo entgegen.
"Ich gratuliere dem Friseursalon Märtens zu diesem Jubiläum", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper anlässlich der Verleihung. "Der Salon gehört mit seiner über 75-jährigen Geschichte zu den traditionsreichsten Magdeburger Friseurbetrieben."
Die Historie der Salons geht bis in das Jahr 1930 zurück, als Friseurmeister Robert Märtens das Familienunternehmen gründete. Der erste Salon befand sich in der Großen Diesdorfer Straße. 1936 erfolgte der Umzug in die damalige Spielgartenstraße, die später den Namen Maxim-Gorki-Straße erhielt. Bei der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 wurde auch das Haus des Friseursalons Märtens in Schutt und Asche gelegt. Einige Zeit später begann der Wiederaufbau des Gebäudes, das auch heute noch der Familie Märtens gehört.
Nach dem Tod seines Vaters 1958 übernahm Bodo Märtens den Friseursalon. Er war mit 21 Jahren der jüngste Friseurmeister Magdeburgs. Viele Jahre arbeitete er außerdem als Bezirksfriseurobermeister sowie als Vorsitzender der Bezirksmodekommission.
Zwei Jahre nach der Wiedervereinigung erfolgte die Aufnahme des Salons in den Verbund Intercoiffure (früher Intercoiffeur), den nach eigenen Angaben weltweit größten privaten Zusammenschluss von Spitzenfriseuren. 2001 übernahm Michael Märtens die Geschäfte von seinem Vater Bodo.
Heute arbeiten in dem Salon in der Maxim-Gorki-Straße 44 insgesamt 18 Beschäftigte. Zum Angebotsspektrum des Unternehmens gehören neben allen Friseurdienstleistungen auch Haarverlängerungen und Echthaarverdichtung. Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine Auszubildenden, die bei den Gesellenprüfungen immer wieder zu den Besten in ganz Magdeburg gehören.
Hintergrundinformationen zur Stadtplakette
Vergeben wird die Stadtplakette der Landeshauptstadt Magdeburg an Vereine, Firmen, Körperschaften, Verbände und andere Einrichtungen, die ihren Sitz in Magdeburg haben. Sie wird in Bronze bei 50-jährigen Jubiläen verliehen, in Silber bei 75-jährigen Jubiläen und in Gold, wenn eine Firma, ein Verein oder eine Institution seit mindestens 100 Jahren besteht. Über die Verleihung entscheidet der Oberbürgermeister.
Zum ersten Mal wurde eine Stadtplakette der Landeshauptstadt Magdeburg 1996 an den Verband der Kleingärtner Magdeburg e.V. verliehen. Anlass war dessen 75-jähriges Jubiläum. Seitdem wurden 69 Stadtplaketten vergeben, darunter an alteingesessene Magdeburger Unternehmen, an Sportvereine, Freiwillige Feuerwehren und Verbände.
Zu den Geehrten gehören die Stadtsparkasse, die IHK und die Handwerkskammer ebenso wie die Paul Schuster GmbH, die Dombuchhandlung Holtermann, das Autohaus Lerchner und die Gerling & Rausch GmbH. Eine Stadtplakette ging seit 1996 unter anderem auch an die Freiwilligen Feuerwehren in Ottersleben und Pechau, an das Akkordeonorchester und das Folklore-Ensemble, an traditionelle Sportvereine und die Johannisloge "Ferdinand zur Glückseligkeit". Der Jubilar unter den Geehrten ist die Malerinnung Magdeburg, die 1997 ihr 800-jähriges Bestehen feierte und dafür eine Stadtplakette in Gold in Empfang nehmen durfte.
Die Stadtplakette hat einen Durchmesser von 105 mm. Sie zeigt auf der Vorderseite das Kloster Unserer Lieben Frauen, den Dom und das Alte Rathaus mit dem Magdeburger Reiter. Die Umschrift auf der Vorderseite lautet Landeshauptstadt Magdeburg. Auf der Rückseite stehen die Jahreszahl DCCCV (für 805) und FUNDATA EST (gegründet), darunter ist ein aufgeschlagenes Buch berühmter Persönlichkeiten Magdeburgs mit dem Stadtwappen als Siegel abgebildet.
Entworfen hat die Stadtplakette der Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel, gegossen wurde sie von der Firma Paul Schuster. Mit der Stadtplakette erhalten die Ausgezeichneten eine Ehrenurkunde, die von der Magdeburger Kalligraphin Gudrun Seffers gestaltet wird.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper überreichte
Stadtplakette an "Märtens Intercoiffeur"
Zum 70. Mal wurde heute eine Stadtplakette der Landeshauptstadt verliehen. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper überreichte die Stadtplakette in Silber an den Friseursalon "Märtens Intercoiffeur" in der Maxim-Gorki-Straße. Die Stadtplakette nahmen der Geschäftsinhaber Michael Märtens und sein Vater Bodo entgegen.
"Ich gratuliere dem Friseursalon Märtens zu diesem Jubiläum", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper anlässlich der Verleihung. "Der Salon gehört mit seiner über 75-jährigen Geschichte zu den traditionsreichsten Magdeburger Friseurbetrieben."
Die Historie der Salons geht bis in das Jahr 1930 zurück, als Friseurmeister Robert Märtens das Familienunternehmen gründete. Der erste Salon befand sich in der Großen Diesdorfer Straße. 1936 erfolgte der Umzug in die damalige Spielgartenstraße, die später den Namen Maxim-Gorki-Straße erhielt. Bei der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 wurde auch das Haus des Friseursalons Märtens in Schutt und Asche gelegt. Einige Zeit später begann der Wiederaufbau des Gebäudes, das auch heute noch der Familie Märtens gehört.
Nach dem Tod seines Vaters 1958 übernahm Bodo Märtens den Friseursalon. Er war mit 21 Jahren der jüngste Friseurmeister Magdeburgs. Viele Jahre arbeitete er außerdem als Bezirksfriseurobermeister sowie als Vorsitzender der Bezirksmodekommission.
Zwei Jahre nach der Wiedervereinigung erfolgte die Aufnahme des Salons in den Verbund Intercoiffure (früher Intercoiffeur), den nach eigenen Angaben weltweit größten privaten Zusammenschluss von Spitzenfriseuren. 2001 übernahm Michael Märtens die Geschäfte von seinem Vater Bodo.
Heute arbeiten in dem Salon in der Maxim-Gorki-Straße 44 insgesamt 18 Beschäftigte. Zum Angebotsspektrum des Unternehmens gehören neben allen Friseurdienstleistungen auch Haarverlängerungen und Echthaarverdichtung. Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine Auszubildenden, die bei den Gesellenprüfungen immer wieder zu den Besten in ganz Magdeburg gehören.
Hintergrundinformationen zur Stadtplakette
Vergeben wird die Stadtplakette der Landeshauptstadt Magdeburg an Vereine, Firmen, Körperschaften, Verbände und andere Einrichtungen, die ihren Sitz in Magdeburg haben. Sie wird in Bronze bei 50-jährigen Jubiläen verliehen, in Silber bei 75-jährigen Jubiläen und in Gold, wenn eine Firma, ein Verein oder eine Institution seit mindestens 100 Jahren besteht. Über die Verleihung entscheidet der Oberbürgermeister.
Zum ersten Mal wurde eine Stadtplakette der Landeshauptstadt Magdeburg 1996 an den Verband der Kleingärtner Magdeburg e.V. verliehen. Anlass war dessen 75-jähriges Jubiläum. Seitdem wurden 69 Stadtplaketten vergeben, darunter an alteingesessene Magdeburger Unternehmen, an Sportvereine, Freiwillige Feuerwehren und Verbände.
Zu den Geehrten gehören die Stadtsparkasse, die IHK und die Handwerkskammer ebenso wie die Paul Schuster GmbH, die Dombuchhandlung Holtermann, das Autohaus Lerchner und die Gerling & Rausch GmbH. Eine Stadtplakette ging seit 1996 unter anderem auch an die Freiwilligen Feuerwehren in Ottersleben und Pechau, an das Akkordeonorchester und das Folklore-Ensemble, an traditionelle Sportvereine und die Johannisloge "Ferdinand zur Glückseligkeit". Der Jubilar unter den Geehrten ist die Malerinnung Magdeburg, die 1997 ihr 800-jähriges Bestehen feierte und dafür eine Stadtplakette in Gold in Empfang nehmen durfte.
Die Stadtplakette hat einen Durchmesser von 105 mm. Sie zeigt auf der Vorderseite das Kloster Unserer Lieben Frauen, den Dom und das Alte Rathaus mit dem Magdeburger Reiter. Die Umschrift auf der Vorderseite lautet Landeshauptstadt Magdeburg. Auf der Rückseite stehen die Jahreszahl DCCCV (für 805) und FUNDATA EST (gegründet), darunter ist ein aufgeschlagenes Buch berühmter Persönlichkeiten Magdeburgs mit dem Stadtwappen als Siegel abgebildet.
Entworfen hat die Stadtplakette der Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel, gegossen wurde sie von der Firma Paul Schuster. Mit der Stadtplakette erhalten die Ausgezeichneten eine Ehrenurkunde, die von der Magdeburger Kalligraphin Gudrun Seffers gestaltet wird.