Kreis Unna - Presse und Kommunikation

13. November 2008

Gemeinsam gegen die Folgen des Kohleausstiegs

Kreis Unna unterzeichnet Positionspapier

Kreis Unna. "Wandel als Chance" ist der Titel des Positionspapiers zur Bewältigung der Folgen der Kohlebeschlüsse, das die Metropole Ruhr und der Kreis Steinfurt erarbeitet haben. 14 Städte und Kreise der Metropole Ruhr haben jetzt mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung für dieses Papier zum Ausdruck gebracht, darunter auch der Kreis Unna.

Das Papier beschreibt drei Leitthemen und 25 konkrete Projekte, die in den nächsten drei Jahren gemeinschaftlich mit der Landesregierung umgesetzt werden sollen. Die Schwerpunkte des Positionspapiers liegen dabei auf der gezielten Entwicklung von brachliegenden Bergbauflächen, der Beschleunigung von Förderentscheidungen im Rahmen des Ziel-2-Landeswettbewerbes und der Schaffung einer Bildungsregion Ruhr, die Modelle zum lebenslangen Lernen entwickelt.

„Wir im Kreis Unna erwarten von der Landesregierung Unterstützung, um die schwerwiegenden Folgen der Zechenschließungen bewältigen zu können“, so Landrat Michael Makiolla. „So kann es beispielsweise nicht sein, dass die wegfallenden öffentlichen Subventionen allein dem Landeshaushalt zu Gute kommen. Wir fordern einen gerechten Anteil, den Strukturwandel mitfinanzieren zu können“, so der Landrat weiter.

Das Positionspapier wurde NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers übermittelt und soll nun die Grundlage für weitere Gespräche bilden. Außerdem schlagen die Unterzeichner eine gemeinsame Konferenz mit den Regionen, der Landesregierung und der Kohlewirtschaft vor.


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