
Nach der Vorlage der Verwaltung wird den Städten und Gemeinden im kommenden Jahr für die Restmüllentsorgung 225,33 Euro pro Tonne (2008: 219,37 €) in Rechnung gestellt. Die Kompostierung von Bioabfall wird günstiger und kostet 109,49 €/t (110,77 €/t). Auch die Kompostierung von Grünabfall wird mit 50,58 €/t (53,55 €/t) preiswerter. Die Altpapierverwertung kostet 2,97 €/t (2,85 €/t).
Die Sperrmüllgebühr setzt sich aus einer Leistungsgebühr und der einwohnerbezogenen Grundgebühr zusammen. Die leistungsbezogene Gebühr soll im nächsten Jahr 73,59 €/t (69,20 €/t) betragen. Die einwohnerbezogene Gebühr wird auf 3,56 € pro Einwohner (3,10 €) festgelegt. Eine Ursache für die leichte Preiserhöhung sind die steigenden Restmüllanteile im Sperrmüll. „Diese Stoffe müssen wir nicht nur aussortieren, sondern auch verbrennen und das kostet zusätzliches Geld“, erläuterte Umweltdezernent Dr. Detlef Timpe. Als weitere Gründe nannte Dr. Timpe höhere Kosten für Kraftstoff und Personal.
Die Entsorgungsgebühren des Kreises fließen als ein Baustein in die Gebührenrechnung der u. a. für das Einsammeln von Müll und Wertstoffen zuständigen Städte und Gemeinden mit ein.
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