Pressemitteilung vom12. Dezember 2008
Richtfest für Wohn- und Therapiezentrum „Haus Wintersgrund“
Naumburg.

Einen wichtiger Meilenstein für den Neubau eines Wohn- und Therapiezentrums für Autisten in Naumburg konnte von Vertretern des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks, der Stadt und des Landkreises gefeiert werden. „Mit dem Richtfest wird für die Naumburger Bürger und für alle Interessierten deutlich, dass unser Bauprojekt gut im Zeitplan liegt“, betont Prof. Heinrich Schnatmann, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins, der in Naumburg bereits eine Therapieeinrichtung für Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom und ein Alten- und Pflegeheim betreibt. „Wir freuen uns, dass das Internationale Bildungs- und Sozialwerk nicht mehr genutzte Gebäude und Flächen der katholischen Militärseelsorge einer neuen Bestimmung im Interesse kranker Menschen zuführt“, erklärt Vizelandrat Uwe Schmidt in seinem Grußwort. Der Fachbereich Bauen und Umwelt des Kreises, der für die Baugenehmigung zuständig ist, habe sich ähnlich wie bei den gewerblichen Investitionsvorhaben im Kreis wie zum Beispiel am Hiddeser Feld bemüht, die erforderlichen Genehmigungen schnell und unbürokratisch abzuwickeln. „Investitionen, die Arbeitsplätze in unserer Region schaffen sind wichtig, egal ob sie die soziale Infrastruktur oder Logistikbetriebe betreffen“, verdeutlicht Schmidt. Wenn das neue Wohnheim fertig gestellt ist, habe das Internationale Bildungs- und Sozialwerk in Naumburg rund 120 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen und sei damit eine der größten Arbeitgeber in der Stadt.

 

Im Vorfeld der Baumaßnahme hatte das Internationale Bildungs- und Sozialwerk ein Gutachten über die zu erwartenden Eingriffe in die Natur durch den rund 8.400 Kubikmeter umbaute Fläche großen Bau abliefern müssen.

Schmidt: „Wie für jede andere Baumaßnahme gelten auch für soziale Einrichtungen, für die sicher ein großer Bedarf besteht, Regeln, an die man sich halten muss“. Die Baugenehmigung habe dann allerdings schnell erfolgen können.

Der neue Gebäudekomplex füge sich, so der Vizelandrat weiter, in die Gesamtanlage am Haus St. Martin ein. Die besonderen Bedürfnisse, die für ein Wohn- und Therapiezentrum für Autisten benötigt werden, könnten hier in vorbildlicher Weise umgesetzt werden. „Die Investition von 2,6 Millionen Euro am Standort Naumburg ist gut für die Stadt, gut für den Landkreis und für die Menschen, die eine solche Einrichtung benötigen“, so Schmidt abschließend.

 

Hintergrund:

Das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. mit Sitz in Iserlohn ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein. Er ist überregional und international mit den Schwerpunkten berufliche und schulische Qualifizierung, Integration behinderter Menschen, integrative Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit und Altenhilfe, integrative und generationsübergreifende Projektarbeit, Zusammenarbeit auf internationaler Ebene zur Entwicklung und zum Aufbau sozialer und berufsbildender Strukturen sowie für Integrationsprojekte und Einrichtungen für benachteiligte und behinderte Menschen tätig. Im Landkreis Kassel betreibt der Verein das Wohn- und Therapiezentrum für Menschen mit Prader-Willi-Syndrom und eine Altenhilfeeinrichtung in Naumburg, sowie eine Pflegeeinrichtung in Schauenburg. Außerdem unterstützt der Verein die Partnerschaft des Landkreises Kassel mit dem rumänischen Kreis Bistrita-Nasaud. Wohn- und Therapiezentren für autistische Menschen betreibt das Internationale Bildungs- und Sozialwerk e.V. in den Landkreisen Halberstadt, Nordhausen und im Kyffhäuser Kreis.  

 

 



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



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Richtfest für Wohn- und Therapiezentrum „Haus Wintersgrund“
Auf dem Foto freuen sich von links nach rechts Vizelandrat Uwe Schmidt, Architekt Hans-Georg Ohlmeier, Bürgermeister Stefan Hable und Prof. Heinrich Schnatmann (Geschäftsführer des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks).


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