| Pressemitteilung vom29. Januar 2009 |
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431 junge Menschen in Heimen und Pflegefamilien Kreis Kassel. Im Jahr 2007 bekamen im Landkreis Kassel 431 Kinder, Jugendliche und junge Volljährige unter 27 Jahren Hilfe zur Erziehung in Form von Vollzeitpflege oder Heimerziehung; zwei Prozent mehr als 2006. „Diese kleine Steigerung, die im hessenweiten Trend liegt, schwächt den seit 2004 zu beobachtenden Entwicklungstrend im Kreis leicht ab“, kommentiert die Leiterin des Kreisjugendamtes Käthe Heinrich die aktuellen Zahlen. Damals hatte die Zahl der in Pflege oder Heimen untergebrachten jungen Menschen im Kreis noch 462 betragen. Knapp 65 Prozent der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen leben in einem Heim (280) und 151 (35 Prozent) in Vollzeitpflege in einer Familie. Heinrich: „In den Altkreisen Wolfhagen und Hofgeismar können wir mehr junge Menschen in Pflegefamilien unterbringen, da hier eine höhere Bereitschaft besteht, Pflegekinder aufzunehmen, als rund um Kassel“. Die verschiedenen Hilfearten werden je nach Alter sehr unterschiedlich in Anspruch genommen. Während hessenweit nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes rund 10 Prozent der Kinder unter sechs Jahren Hilfe zur Erziehung in einem Heim oder einer Pflegefamilie erhalten, liegt dieser Anteil im Kreis Kassel bei „nur“ acht Prozent. „Wir hatten 2007 nur vier Kinder dieser Altersgruppe zur Betreuung im Heim – weitere 30 waren in einer Pflegefamilie“, informiert Heinrich. Mit steigendem Alter spielt die Unterbringung im Heim eine immer stärkere Rolle. In der Altersgruppe von sechs bis zwölf Jahren waren 29 Prozent der Kinder im Heim, in der Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren waren es 74 Prozent. Mit rund 52 Prozent stellt die Altersgruppe der 12- bis 18jährigen den größten Anteil bei den Hilfen zur Erziehung in Heimen oder Pflegefamilien. Mit 14 je 1.000 Kinder in der entsprechenden Altersgruppe liegt der Landkreis Kassel hier knapp über dem Landesdurchschnitt (13). Bei den anderen Altersgruppen variiert diese Quote zwischen drei und sechs. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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