| Pressemitteilung vom27. Februar 2009
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Neue Heizzentrale auf dem Sensenstein setzt auf Holzhackschnitzel
Nieste/Kreis Kassel.
„In den Häusern 1 und 2 wurden größere Pufferspeicher installiert, um eine optimale Energienutzung zu gewährleisten und die Spitzenlastabdeckung durch den Ölkessel zu minimieren“, erläutert die Betriebsleiterin. Darüber hinaus wurde die Solartechnik auf den Häusern 1 und 2 erneuert, um den Wirkungsgrad zu verbessern. Selbert: „Allein durch die Erneuerung der Heizverteilungen und der Regeltechnik ist durch wirtschaftlichere Betriebsweise mit einer Energieeinsparung bis zu 15 % zu rechnen“.
Für die Holzhackschnitzel-Feuerung wurde ein Kesseltyp ausgewählt, der auch für die Verfeuerung von Baum- und Strauchschnitt, sowie von Forstabfällen geeignet ist, also Feuchtigkeitsgehalte im Holz über 35 % verarbeiten kann. Ziel ist, Holzabfälle aus dem Landkreis Kassel energetisch verwerten zu können. Dies ermöglicht auch günstigeres Brennmaterial zuzukaufen zu können. „Im Hinblick auf steigende Energiekosten ist damit zu rechnen, dass auch die Preise für Holzhackschnitzel zukünftig steigen werden“, ist sich Vizelandrat Schmidt sicher.
Die Investition in die neue Heizanlage rechne sich auch für die heimische Wirtschaft, so Schmidt weiter. Sämtliche beteiligten Unternehmen kamen aus dem Landkreis Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis. „Allein der Kessel kommt aus Bielefeld – hier fehlt es in der Region Kassel noch an Anbietern“, teilt Schmidt mit. Die jüngst geäußerte Kritik des Kreishandwerkermeisters Bernd-Peter Doose, dass bei den größeren Kasseler Bauprojekten im vergangenen Jahr Kasseler Malerbetriebe leer ausgegangen seien, laufe bei Baumaßnahmen im Kreis Kassel ins Leere. „Hier hat eine Firma aus Kaufungen die Putz- und Malerarbeiten übernommen“, so Schmidt abschließend.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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Holzhackschnitzel Sensenstein
Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Vizelandrat Uwe Schmidt, Michael Jakszt (Lieferant Holzfeuerungsanlage), Betriebsleiterin Susanne Selbert und Christian Seeger (Ing.-Büro IDEE Seeger Borken) beim Prüfen der Hackschnitzel
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