
Im Rahmen des Konzeptes „Frühe Hilfen“ wurden im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises auf Beschluss des Kreistages befristet drei halbe Stellen für Familienhebammen eingerichtet. Die neuen Mitarbeiterinnen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Sie betreuen schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder bis zum vollendeten 1. Lebensjahr, die gesundheitlichen, medizinisch-sozialen oder psychosozialen Risiken ausgesetzt sind. Sie ersetzen dabei nicht die niedergelassenen Hebammen, die als Leistung der Krankenkassen in Anspruch genommen werden können, arbeiten jedoch bei Bedarf mit diesen zusammen.
In der Anfangsphase ihrer Tätigkeit werden sich die Familienhebammen auf sehr junge Frauen / Teenagerinnen und ihre Kinder konzentrieren, wenngleich sich alle Ratsuchende an die Familienhebammen wenden können.
Zentrale Kontaktstelle ist das Kreis-Gesundheitsamt an der Platanenallee 16 in Unna. Geplant sind weitere Anlaufstellen im Kreis. Die Familienhebammen sind mobil und machen Hausbesuche. Das Angebot ist kostenlos. Erreichbar sind sie unter Tel. 02303/27-2959 sowie unter der E-Mail familienhebammen@kreis-unna.de.
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Die neuen Familienhebammen des Kreises: Heike Möller, Siska Rensen und Marion Schneider-Rödding (v.l.). Foto: Kreis Unna
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Constanze Rauert, Fon 02303 27-1013, E-Mail constanze.rauert@kreis-unna.de