| Pressemitteilung vom25. März 2009 |
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Bauexperten trafen sich in der Provinz Forli-Cesena Kreis Kassel. Elf Ingenieure und Architekten aus dem Landkreis Kassel nahmen Anfang März zusammen mit 19 Kollegen aus den Provinzen Bistrita-Nasaud (Rumänien) und Forli-Cesena (Italien) an einer Fachkräftebegegnung zum Themenkomplex „Sicherheit und Zugänglichkeit in öffentlichen Gebäuden“ in der italienischen Partnerprovinz des Landkreises Kassel teil. „Themen der Arbeitstagung waren Gesetzgebung, Standards und die Praxis bei der Planung von sozialen Einrichtungen in Deutschland, Italien und Rumänien“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Die drei beteiligten Gebietskörperschaften sind seit mehreren Jahren durch Kooperationsverträge partnerschaftlich verbunden. Zuletzt war eine italienische Delegation im Jahr 2007 im Landkreis Kassel zu Besuch, um sich vor allem über die Planung und bauliche Umsetzung von Bürgerhäusern, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sowie Schulen zu informieren. „Die italienischen Gäste waren von den Anregungen und Kontakten so begeistert, dass sie eine Gegeneinladung in die Provinz Forli-Cesena aussprachen“, berichtet Kühlborn. Um den Fachaustausch zu erweitern, wurde dabei die Partnerregion des Kreises in Rumänien, Bistrita-Nasaud, einbezogen. Gefördert durch ein Programm der Europäischen Union wurden drei Tage lang Praxisbeispiele für barrierefreies und sicheres Bauen im öffentlichen Raum vorgestellt und diskutiert. Höhepunkt war dabei ein Symposium, in dessen Rahmen die drei Delegationen je ein Beispiel für die gelungene Umsetzung barrierefreien Bauens in Gebäuden und im Straßenbau vorstellten. Am Ende der Veranstaltung unterzeichneten alle Teilnehmer feierlich eine offizielle Abschlusserklärung, in der sie sich verpflichteten, zum Wohle der Bürger in ihren Heimatkreisen weiter den internationalen Kontakt durch gegenseitige Besuche zu pflegen, um sich gegenseitig die Möglichkeit des Lernens an gelungenen Beispielen barrierefreien und sicheren Bauens zu ermöglichen. Orientieren wollen sich die Baufachleute dabei am sogenannten „Design for all“. Kühlborn: „Damit ist die gleichberechtigte Berücksichtigung der Interessen aller Bevölkerungsgruppen mit Einschränkungen in der Beweglichkeit, wie Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen in die Planung und Gestaltung von Gebäuden und des öffentlichen Raums gemeint“. Angestrebt werde, dass öffentliche Bauten, allen potenziellen Nutzern gleichermaßen entsprechen sollen. „Hier europäische Standards statt jeweils nationale Lösungen zu entwickeln, war das übergeordnete Ziel der Konferenz der rund 30 Ingenieure und Architekten“, erläutert der Kreispressesprecher. Im nächsten Jahr ist eine Folgeveranstaltung in der Provinz Bistrita-Nasaud geplant, so Kühlborn abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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