Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 15. April 2009

Die Elbe von der Quelle bis zur Mündung

Dia-Vortrag am 22. April im IBA-Shop

Magdeburg.

Über Jahrhunderte hinweg galt die Elbe als geheimnisvollster Fluss Europas. In einem Dia‑Vortrag spürt Hans‑Joachim Krenzke am 22. April um 18 Uhr im IBA‑Shop diesen Geheimnissen nach. Seine virtuelle Reise beginnt im Riesengebirge und führt entlang des Flusses bis zur Insel Helgoland. Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

In der Antike war die Elbe sogar der von Legenden umwobene Bernsteinfluss. An seinen  Ufern sind Geschichten von Elfen, Nymphen und Flussjungfrauen beheimatet, die am sich ständig erneuernden Band des Flusses mit‑ und weiterweben. Kein Wunder also, dass Künstler zu allen Zeiten die Elbe besungen, bedichtet und gemalt haben.

 

Dieses blaue Band, an dessen Saum sich Städte, Dörfer, Burgen, Schlösser und Ruinen schmiegen, wird während der Dia‑Tour in Augenschein genommen.

 

Die Reise beginnt im Riesengebirge und führt stromab durch Böhmen und die Sächsische Schweiz. Besuch abgestattet wird u. a. Pillnitz, Dresden, Meißen, Wittenberg, Wörlitz, Magdeburg, Jerichow, Tangermünde, Havelberg, Dömitz, Hitzacker, Lauenburg, Hamburg, Stade, Otterndorf, Brunsbüttel sowie Cuxhaven.

 

 

 Hintergrundinformationen

Die Landeshauptstadt orientiert ihren Beitrag zur IBA 2010 am Leitbild "Leben an und mit der Elbe", denn der Fluss prägt maßgeblich die Identität des Stadtbildes. Aber Stadt- und Fluss­landschaft waren im Prozess des stetigen gesellschaft­lichen Wandels nachhaltigen Veränderungen unterwor­fen. Deshalb sollen die Elbe und ihre naturnahen Auen noch stärker als bislang in die Stadtlandschaft einbezogen werden.

 

Ziele der Magdeburger IBA-Beteiligung sind unter anderem die attraktive Gestaltung von Zugängen zur Elbe und Wegen entlang des Ufers, die Aufwertung der an die Elbe grenzenden  Stadtgebiete, die Suche nach Nutzungen für Brachflächen, die Stärkung der städtischen Identität und die Schärfung des Profils als innovative Wissenschaftsstadt.

 

 

An drei IBA-Schauplätzen entlang der Elbe werden exemplarisch neue Wege der Stadtentwicklung aufgezeigt:

 

1.      "Mehr Stadt – weniger Landschaft": Der ehemalige Handelshafen wird unter diesem Thema zu einem "Wissenschaftshafen" umgebaut. Er ist bereits heute ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung am Fluss. Die Landeshauptstadt entwickelt hier ein lebendiges Stadtquartier mit Flächen für Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus. Die "Denkfabrik" und weitere wissenschaftliche Einrichtungen qualifizieren den Wissenschaftshafen zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer.

 

2.      "Historisches Erbe am Fluss": Zweiter IBA-Schauplatz ist die Altstadt bis hin zum Elbbahnhof. Hier wird zum Beispiel mit der baulichen Entwicklung bisheriger Bahngrundstücke in unmittelbarer Nähe zum Fluss und zum südlichen Stadtzentrum eine neue Phase der Stadtentwicklung entlang der Elbe angestoßen. Ein Teil des Bereiches rund um die Elbe hat bereits wesentlich an Attraktivität gewonnen: die Elbuferpromenade wurde in vielen Bereichen verschönert, der Petriförder mit seinen Schiffsanlegestellen sowie die Lukasklause erstrahlen in neuem Glanz, der neue Stadtplatz und die Ginkgo-Allee laden zum Verweilen ein und die neue Brücke über das Schleinufer verbindet die touristisch attraktiven Bereiche des Domplatzes und des Fürstenwalls direkt mit einer begehbaren Ufermauer am Fluss.

 

3.      "Weniger Stadt, mehr Landschaft": Unter diesem Thema sollen die im Südosten gelegenen Stadtteile aufgewertet werden. Hier geht es um die zukünftige Gestaltung großer ehemaliger Industrieareale. Ziel ist die Verlagerung von Gewerbestandorten – weg von der Elbe, hinein in den Bereich zwischen Hauptstraße und Trassen der Deutschen Bahn. Durch diese Verlagerung könnten neu gewonnene Landschafts-, Freizeit- und Wohnbereiche an der Elbe entstehen. Die Siedlungsstrukturen zwischen der Elbe und der Bahnlinie sollen entflochten, die Ortskerne gestärkt und ihr Bezug zur Elbe in den Mittelpunkt dieses IBA-Schauplatzes gerückt werden. Um diesen Prozess erfolgreich zu führen, hat die Stadtverwaltung Strategien für ein Flächenmanagement entwickelt.




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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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