Kreis Unna - Presse und Kommunikation

29. April 2009

Wissensplattform für 13- bis 16-Jährige

2. Jugend-Uni am 15. Mai in Lünen

Kreis Unna. (PK) Wer möchte wissen, wie Physik, Meteorologie und Medizin komplexe Systeme wie Unwetter und Epilepsie erklären? Der sollte am Freitag, 15. Mai zur Jugend-Uni im Kreis Unna kommen. Die Vorlesung für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren startet um 18 Uhr im Lükaz (Lüner Kultur- und Aktionszentrum), Kurt-Schumacher-Straße 40-42 in Lünen.

Was haben Börsenkurse, Epilepsie, Unwetter und die Ausbreitung infektiöser Krankheiten gemeinsam? Es ist die Unmöglichkeit vorherzusagen, was genau passieren wird. In der Wissenschaft spricht man von „komplexen Systemen“ Doch statt sich mit der Rolle des unwissenden Beobachters zufrieden zu geben, hat die Wissenschaft immer wieder versucht, das Unvorhersehbare zu verstehen und zu erklären. Oliver Kamps vom CeNoS (Center for Nonlinear Science) der Universität Münster beschreibt, wie verschiedene wissenschaftliche Fachdisziplinen (z.B. Physik, Biologie, Meteorologie, Medizin, Psychologie oder Wirtschaftswissenschaften) „Komplexität“ erklären. Dabei geht es um die Suche nach universellen Gesetzen, die immer dann gelten, wenn viele Teile miteinander wechselwirken.

Der Eintritt zur Jugend-Uni ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesung dauert rund eine Stunde. Die Jugend-Uni schließt an die erfolgreiche Reihe „Kinder-Uni im Kreis Unna“ an, die seit 2007 für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren angeboten wird. Wer für die Kinder-Uni zu alt, aber für die „echte“ Uni noch zu jung ist, sollte die Gelegenheit nutzen, bei der Jugend-Uni im Kreis mitzumachen. Dort erklären Hochschuldozenten den jugendlichen Hörerinnen und Hörern jeweils ein spannendes Thema aus wissenschaftlicher Sicht.

In dem von Landrat Michael Makiolla initiierten Zukunftsdialog Kreis Unna wurde der Ausbau des Kreises zu einer Bildungsregion als Schwerpunktthema und –aufgabe formuliert. „Wenn wir als „schlauer Kreis“ Profil gewinnen wollen, müssen wir frühzeitig und für alle Altersgruppen Wissensangebote über die Schule hinaus machen. Wir müssen also dafür sorgen, dass lebenslanges Lernen wirklich möglich ist und deshalb noch vorhandene „Lernlöcher“ schließen“, unterstreicht Makiolla. Er lädt die 13- bis 16-Jährigen in die Jugend-Uni ein, denn „wir können es uns nicht mehr leisten, wissbegierige Jugendliche auf später, auf die „richtige“ Hochschule oder Universität zu vertrösten“.

Die Jugend-Uni bietet den Jugendlichen ein auf ihr Alter, ihre Interessen und (wissenschaftliche) Neugier zugeschnittenes Uni-Forum, das in dieser Form in der Region einmalig ist. Möglich wird das Projekt durch die Kooperation des Kreises mit dem Verein „Wissenschaft vor Ort“ mit Sitz in Kamen und den Hochschulen aus Dortmund, der Uni Münster sowie der Fachhochschule Südwestfalen.

Beworben wird die Jugend-Uni mit Plakaten und Flyern, die unter anderem in den Jugendzentren im ganzen Kreis und in den Schulen ausliegen. Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.kreis-unna.de und www.wvo-online.de. Ansprechpartnerin beim Kreis ist Sabine Leiße von der Koordinierungsstelle für Planungsaufgaben, Tel.02303/27-1161, sowie Thomas Berndsen, Tel. 02307/91206-30, vom Verein Wissenschaft vor Ort.


Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Silke Schmücker, Fon 02303 27-1113, E-Mail silke.schmuecker@kreis-unna.de


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