| Pressemitteilung vom13. Mai 2009
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Ufo landet in Grebenstein – Überdachter Pausenhof für Burgbergschule fertig
Grebenstein.
„Vizelandrat Uwe Schmidt hatte im Juli zu Beginn der Sanierungsmaßnahmen für die Burgbergschule versprochen, dass die seit langem fehlende Überdachung des Pausenhofs im Zuge der Arbeiten kommt – und jetzt ist sie da,“ freute sich Schulleiterin Sigrid Krämer über die Erfüllung einer alten Forderung der Grebensteiner Grundschule. Wie notwendig eine überdachte Verbindung zwischen den beiden Gebäuden der Grundschule und eine Aufenthaltsmöglichkeit bei Regen war, zeigt die sofortige Nutzung der 120 Quadratmeter großen Dachkonstruktion durch die Schüler. „Die Kinder sitzen auf den Steinbänken und nutzen die neuen Möglichkeiten, die Pause zu verbringen sehr intensiv“, berichtet Krämer. Die Namenssuche für die Überdachung des Pausenhofs erfolgte durch die Schüler der Grundschule selbst. Krämer: „Bei einer Abstimmung unter drei von den Schülern entwickelten Namensvorschlägen hat sich Ufo knapp vor Osterei und Carrera-Bahn durchgesetzt“.
Die an ihrer längsten Stelle 18 Meter lange und bis zu acht Meter breite ellipsenförmige Stahlkonstruktion mit Kunststoffglaseinsätzen kostete knapp 75.000 Euro. „Im Rahmen des Gesamtetats für die Sanierungsmaßnahmen am Schulstandort Grebenstein war die Überdachung noch unterzubringen“, berichtet Uwe Schenk vom Fachbereich Schulen und Bauwesen des Landkreises. Schenk, der zusammen mit Barbara Ettinger-Brinckmann, vom Kasseler Architektur- und Planungsbüro ANP, die jetzt gefundene Form der Überdachung auf den Weg gebracht hatte, weist auf die „nicht ganz einfache“ Realisierung des Daches hin.
„Dem Wunsch der Schule beide Gebäude mit einer durchgängigen Überdachung zu verbinden, konnten wir nicht entsprechen, da direkt vor dem Eingang des Hauptgebäudes der Burgbergschule eine Feuerwehrzufahrt verläuft“, so Schenk weiter. Eine durchgängige Überdachung hätte dann so hoch sein müssen, dass ein Regenschutz nicht mehr gewährleistet war, ergänzt Ettinger-Brinckmann. Die Feuerwehrfahrzeuge benötigen eine Durchfahrtshöhe von vier Metern. Ettinger-Brinckmann: „Bei einer solchen Höhe wären die Kinder überall unter dem Dach bei Regen nass geworden und auch die Anbindung an die beiden Schulgebäude wäre ästhetisch nicht gelungen“. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass eine Veränderung der Feuerwehrzufahrten mit erheblichen Mehrkosten verbunden war, sei die Ellipsen-Form als bestmögliche Variante gewählt worden. „Durch das auf acht Rundsäulen leicht schräg liegende Dach ist die Ufo-Assoziation der Grundschüler gut nachvollziehbar“, so die Architektin abschließend.
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn
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Pausenhof Grebenstein
Auf dem Foto freuen sich die Grundschüler der Burgbergschule über ihr neues Ufo.
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