Pressemitteilung vom18. Juni 2009
Schmidt: Auftrag für neue Heizung für die Sporthalle Gieselwerder vergeben
Oberweser.

„Der erste Auftrag im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms im Raum Hofgeismar geht an einen Betrieb aus Hofgeismar“, stellt Vizelandrat Uwe Schmidt mit sichtlicher Befriedigung fest. Die neue Heizungsanlage der Sporthalle der Grundschule Gieselwerder in Oberweser wird von der Jürgen Scholl GmbH aus Hofgeismar eingebaut. „Die Arbeiten beginnen mit dem Start der Sommerferien am 13. Juli – während der Ferien ist die Halle gesperrt“, kündigt Schmidt weiter an. Der Kreis strebe an, dass die Sporthalle nach den Sommerferien wieder genutzt werden kann. Die Nebenräume bleiben allerdings bis Ende des Jahres gesperrt, da in einem zweiten Schritt auch noch die sanitären Anlagen modernisiert werden.

 

Die zurzeit in der Halle eingebauten „direktbefeuerten Lufterhitzer“ stammen aus dem Jahr 1973 und erfüllen nicht mehr die heute geforderten Abgaswerte. Deshalb erhalte die auch von Vereinen aus Oberweser genutzten 21 mal 42 Meter großen Sporthalle neue Deckenstrahlplatten, Heizkörper und Rohrleitungen. Schmidt: „In einem weiteren Bauabschnitt, für den der Auftrag noch vergeben werden muss, wird eine Pelletheizung installiert“. An diese werde über eine Nahwärmeleitung dann auch das Schulgebäude angeschlossen und so umweltfreundlich beheizt. Die Kosten für Erneuerung der Heizungsanlage belaufen sich auf rund 180.000 Euro.

 

„Mit dieser Investition am Schulstandort Gieselwerder macht der Kreis deutlich, dass wir auch in die Zukunft der kleinen Grundschulen investieren“, so Schmidt weiter.

 

Bis 2014 sei auf der Basis der bekannten Geburtenzahlen sicher, dass bis auf das Jahr 2012 zu jedem Schuljahr eine neue erste Klasse in Gieselwerder gebildet werden kann. Aufgrund einer Verordnung des Hessischen Kultusministeriums müssen für die Bildung einer Klasse an einer Grundschule mindestens elf Schüler vorhanden sein. Diese Zahl würde nach den vorliegenden Geburtenzahlen 2012 für den Einzugsbereich der Grundschule Gieselwerder unterschritten.

„Ich werde zusammen mit dem Hessischen Kultusministerium und dem Staatlichen Schulamt für die Stadt und den Landkreis Kassel für alle Grundschulstandorte, die vor dem Problem einer zu geringen Schülerzahl für die Klassenbildung stehen, nach einer für Eltern und Kinder praktikablen Lösung suchen“, kündigt der Vizelandrat an. Statt auf starre Klassengrößen zu schauen, seien gerade im ländlichen Raum flexible und pädagogisch sinnvolle Konzepte notwendig, um auch in Zukunft „die Grundschule im Dorf lassen zu können“. Er sei sich sicher, dass sich Kultusministerin Henzler und die hessische Schulverwaltung tragfähigen Lösungsansätzen „nicht verschließen werden“, so Schmidt abschließend.

Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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