Magdeburg.
Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz mit den Feuerwachen Mitte und Neustadt zieht in der kommenden Woche (13. bis 18. Juli) in die neue Feuerwache Nord um. Einsätze zur Brandbekämpfung und Katastrophenabwehr sind dennoch uneingeschränkt sichergestellt. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 540 10 erreichbar.
Die Mitarbeiter des Amtes, die ihre Büros bisher in den beiden Wachen Mitte und Nord hatten, sind in dieser Zeit jedoch telefonisch nicht erreichbar.
Ab dem 20. Juli sind die Bereiche des Amtes für Brand—und Katastrophenschutz wieder erreichbar. Die neue Anschrift lautet Amt für Brand und Katastrophenschutz, Peter-Paul Straße 12, 39106 Magdeburg. Telefon- und Faxnummern bleiben unverändert.
Hintergrund
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann hatten die neue Feuerwache Nord am 17. Juni feierlich eröffnet übergeben. Der Neubau mit einem Kostenvolumen von rund zehn Millionen Euro gehört zu den größten kommunalen Investition der vergangenen Jahre. Die Grundsteinlegung war im Juni 2007, Richtfest im Februar 2008.
Ab Juli sind in der Feuerwache Nord das Amt für Brand- und Katastrophenschutz sowie 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr untergebracht. Auch der Einsatzstab für Krisen und Katastrophen wird künftig dort arbeiten. Nach dem Einzug der Berufsfeuerwehr in den neuen Komplex werden die Feuerwachen in der Brandenburger Straße und in der Nachtweide aufgegeben. Die 1997 fertig gestellte moderne Einsatzleitstelle bleibt in der Brandenburger Straße.
Insgesamt 10,045 Millionen Euro investierte die Stadt in den Neubau an der Peter-Paul-Straße. Darunter sind etwa eine Million Euro Fördermittel vom Land Sachsen-Anhalt. 600 Kubikmeter Beton und 270 Tonnen Stahl wurden für den Rohbau verarbeitet, 7.000 Kubikmeter Boden ausgetauscht.
Der Neubau umfasst einen 3-geschossigen Riegel an der Rogätzer Straße und ein 2-geschossiges Gebäude mit gleicher Höhe an der Peter-Paul-Straße. Im Erdgeschoss werden Wasch- und Reparaturhallen, Werkstätten (Taucher, Druckluft), Lager und Technik-Räume sowie Stellplätze untergebracht.
Im 1. Obergeschoss stehen Büros und Lagerräume, im 2. Obergeschoss Schlaf-, Sozial-, Schulungs-, Umkleide-, Sport- und Sanitärräume für die Einsatzkräfte sowie Büros für die Verwaltung zur Verfügung. Auch die Räume für den Einsatzstab sind dort untergebracht. Mit Fertigstellung der Feuerwache Nord verfügt die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt ausschließlich über komplett erneuerte, moderne Standorte.