
Die Eiche ist rund 25 Meter hoch, hat einen Kronendurchmesser von 18 m und einen Stammumfang von 4 Metern. Beim Blitzeinschlag flogen Rindenstücke bis zu 30 m weit. Die Spuren des Einschlags sind am Baum deutlich zu sehen: Es ziehen sich fünf parallele Blitzrisse rings um den Stamm von der obersten Krone bis in den Boden.
Eine Begutachtung am Mittwochmorgen brachte aber auch eine gute Nachricht. „Zurzeit bestehen keine Bedenken bezüglich der Standsicherheit oder der Verkehrssicherheit der Eiche“, fasst Thomas Rühle zusammen. Die Sperrung um den Baum wurde deshalb wieder aufgehoben. „Baumpflegerische Sofortmaßnahmen sind nicht erforderlich und nicht sinnvoll. Wir werden die Eiche jedoch ab sofort engmaschig kontrollieren“, so Rühle weiter.
Wenn klar ist, wie sehr der Baum in seiner Lebensfähigkeit eingeschränkt ist, werden die sich daraus ergebenden baumpflegerischen Maßnahmen durchgeführt werden. „Es ist zu befürchten, dass die Krone deutlich beschnitten werden muss“, erklärt Rühle. Grundsätzlich auch nicht auszuschließen sei, dass der Baum als Spätfolge des Blitzeinschlages gefällt werden müsse. „Das steht aber aktuell nicht an“, so Rühle.
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