Pressemitteilung vom27. Juli 2009
Kreisstraße zwischen Großenritte und Hertingshausen wird ausgebaut – Baubeginn am 10. August
Baunatal.

Der Um- und Ausbau der Kreisstraße 22 zwischen den Baunataler Stadtteilen Großenritte und Hertingshausen rückt näher. „Der Kreisausschuss hat der Erteilung des Bauauftrages zum Um- und Ausbau der Kreisstraße 22 an die Firma Rohde aus Korbach zugestimmt“, informiert Landrat Uwe Schmidt. Damit sei auch dieser Auftrag im Wert von „immerhin über 1,2 Millionen Euro“ in der Region geblieben, so Schmidt weiter.

 

Der Baubeginn für die rund 1,2 Kilometer lange Ausbaustrecke ist für den 10. August  vorgesehen. Ab dem 17. August wird die K 22 von der Einmündung der Landesstraße 3218 (in der Nähe „Sonnenhof“) bis zum Verkehrsübungsplatz bei Hertingshausen voll gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über die L 3218 nach Edermünde-Besse und von dort aus über die L 3221 und die K 92 nach Hertingshausen. „Der Verkehrsübungsplatz sowie das am Ortseingang von Hertingshausen liegende Gewerbegebiet sind somit zumindest aus einer Richtung erreichbar“, bittet der Landrat die Autofahrer um Verständnis. Geplant ist, dass der 1. Bauabschnitt bis zum Ende des Jahres so hergestellt ist, dass die Strecke über die Wintermonate wieder durchgängig  befahrbar ist. Sobald die Temperaturen dann wieder steigen, werde die abschließende Deckschicht aufgebracht. In einem 2. Bauabschnitt folgt dann der Ausbau der Reststrecke bis zum Ortseingang von Hertingshausen.

 

Zwischen Hertingshausen und Großenritte gehört die K 22 zu den Kreisstraßen mit einer weit überdurchschnittlichen Verkehrsbelastung.

 

„Bedingt durch die mittelbare Anbindung an das VW-Werk, als Zubringer zur A 49 und als Verbindung zu den Einkaufszentren in Hertingshausen und Edermünde fahren rund 3.715 Fahrzeuge täglich auf diesem Straßenabschnitt“, berichtet Landrat Schmidt. Die Verkehrsprognose des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Kassel habe einen Anstieg der Fahrzeugzahl auf 4.300 täglich in den nächsten sechs Jahren ergeben.

Die hohe Verkehrsbelastung trage mit dazu bei, dass sich die Straße in einem „schlechten Zustand“ befindet. Außerdem ist die Fahrbahnbreite mit 5,10 Metern zu gering, so Schmidt weiter. Busse und LKWs könnten die K 22 zwischen Großenritte und Hertingshausen nur unter erschwerten Bedingungen befahren. Schmidt: „Die Banketten werden daher regelmäßig überfahren und sind nicht mehr in Ordnung“.

Der Kreis habe sich daher dafür entschieden, die Straße auf sechs Meter auszubauen. Da zur reinen Fahrbahn noch Bankett- und Entwässerungseinrichtungen hinzukommen, wird der „Straßenkörper“ zukünftig neun Meter breit sein. Dr. Schlitzberger: „Die Linienführung wird im wesentlichen beibehalten“.

Mit der Straßenbaumaßnahme wird eine naturschutzfachliche Verbesserung für den Quellbereich in der Nähe des Pfarrholzes auf der Höhe des Verkehrsübungsplatzes einhergehen. Das Wasser der Quelle wird in ein anzulegendes Quellbiotop geleitet und von da aus weiter in den Pilgerbach. Zum Schutz des Biotops vor Dünge- und Pflanzenschutzmitteln wird der Bereich mit einer Hecke geschützt. Außerdem werden an der K 22 zusätzlich bis zu zehn Alleebäume gepflanzt und nicht mehr benötigte Straßen- und Wegeflächen entsiegelt und rekultiviert.

 

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme mit einer Streckenlänge von knapp 1,4 Kilometern werden auf knapp 1,6 Millionen Euro geschätzt. Der Kreis erwartet eine Landeszuweisung in Höhe von rund 1 Million Euro – der Restbetrag wird vom Landkreis übernommen.

 

Hintergrund:

Die K 22 verläuft von der B 520 (Forsthaus Brand) durch Schauenburg-Elgershausen und die Baunataler Stadtteile Großenritte, Hertingshausen und Kirchbauna bis zur L 3473 von Baunatal in Richtung Anschlussstelle Baunatal-Mitte der A 49.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



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