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Leverkusen, 17. August 2009

Friedhof Reuschenberg: 10-Zentner-Bombe entschärft

Um 13.52 Uhr war schon alles vorbei: Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, 10 Zentner schwer und montagsmorgens entdeckt beim Grabaushub auf dem Friedhof Reuschenberg war vom Kampfmittelräumdienst entschärft. Zuvor hatten 20 Polizisten und 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts Leverkusen die Anwohner im 300-Meter-Umkreis aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen und die Bahn AG alarmiert, um den Zugverkehr in unmittelbarer Nähe zu stoppen.

Mit zwei Zündern versehen, 1,80 Meter lang, 60 Zentimeter breit und mit TNT gefüllt, hätte die Bombe bei Detonation noch über einen Kilometer streuen können. Gegen halb zehn war sie entdeckt worden, danach ging alles Schlag auf Schlag: Ordnungsamt, Kampfmittelräumdienst, Feuerwehr und Polizei wurden alarmiert, Anwohner und Bahn AG informiert und das Gebiet evakuiert. Um 13.30 Uhr hieß es: Kein Zug fährt mehr. Um 13.40 Uhr gab Heike Rehringhaus vom Fachbereich Ordnung dem Kampfmittelräumdienst das Signal, mit der Entschärfung anzufangen. Knapp 12 Minuten später konnte Vollzug gemeldet werden, die Anwohner in ihre Hauser zurückkehren und die Bahn wieder fahren.



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