Pressemitteilung vom18. August 2009
Gesundheitsamt Region Kassel bereitet sich auf Impfaktion vor

Region Kassel. Während die Diskussion über die Kosten der für den Herbst geplanten Impfungen gegen die Neue Influenza („Schweinegrippe“) die Schlagzeilen bestimmen, bereitet sich das Gesundheitsamt Region Kassel auf die Durchführung der Impfaktion vor. „Wir haben die unterschiedlichen Szenarien durchgeplant und können aus heutiger Sicht feststellen, dass wir das wahrscheinlichste Szenario einer Impfung von 30 Prozent der Bevölkerung in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, den Betriebsärzten, den Krankenhausärzten und den bereits pensionierten oder zeitweise beurlaubten Ärzten und Ärztinnen in Stadt und Landkreis Kassel bewältigen können“, berichtet die Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel Dr. Karin Müller.

Das Gesundheitsamt habe die Hauptamtsleiter der 29 kreisangehörigen Kommunen sowie die Personal- und Organisationsämter von Stadt und Landkreis Kassel über den aktuellen Stand der Planungen informiert, um so „sicherzustellen, dass wir dann, wenn endgültig klar ist, wie die Impfungen im Herbst durchgeführt werden sollen, auf die Unterstützung der Städte und Gemeinden zählen können“, so Dr. Müller weiter.

Nachdem Bund und Länder beschlossen haben, den notwendigen Impfstoff für 30 Prozent der Bevölkerung zu beschaffen, bereiten sich die Pandemie-Experten auf die Umsetzung der Impfungen vor. Dr. Müller: „Leider ist noch nicht geklärt, wer die Impfungen letztlich durchführen wird“. Realistisch sei jedoch, dass die Krankenhäuser, das Personal der niedergelassenen Ärzte und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes durch „eigenes Personal geimpft werden“, erläutert die Gesundheitsamtsleiterin. Sinnvoll sei außerdem, dass die jeweiligen Hausärzte die Impfungen von chronisch Erkrankten und Schwangeren durchführen.

Dr. Müller: „Das Gesundheitsamt wird in Stadt und Kreis voraussichtlich bis zu 20.000 Menschen selbst impfen und die Impfung von weiteren 10.000 Menschen koordinieren“. Dies könne mit dem Personal des Gesundheitsamtes, das durch Verwaltungsmitarbeiter von Stadt und Kreis für die Dokumentation und Organisation der Impfungen ergänzt wird, geleistet werden.

 

„Da wir mit dem Gesundheitsamt dezentral aufgestellt sind, können wir die Impfungen in Kassel, Hofgeismar und Wolfhagen durchführen“, ergänzt Vizelandrätin Susanne Selbert, die bei den niedergelassenen Ärzten in der Region und den kreisangehörigen Kommunen um Unterstützung für die Planungen des Gesundheitsamtes wirbt. „Die Bürger in Stadt und Kreis können sicher sein, dass das Gesundheitsamt alles Notwendige tun wird, um die Bevölkerung vor Erkrankung zu schützen,“ betont die Vizelandrätin. Dabei seien Ruhe und Besonnenheit die besten Ratgeber – Kreis und Stadt Kassel seien sich einig, durch eine transparente Informationspolitik die Bürger auf dem laufenden zu halten, so Selbert abschließend.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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