Auf Einladung von Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma waren unter anderem die Helfer des Ortsverbandes Leverkusen ins Historische Rathaus
der Stadt Köln eingeladen, die beim Einsatz in Zusammenhang mit dem Gebäudeeinsturz des
Kölner Stadtarchivs tätig waren. Aufgrund der Vielzahl von Helfern und verschiedenen
Organisationen stellte der OV Leverkusen eine kleine "Abordnung". OB Schramma sprach
vor ca. 250 ehrenamtlichen Helfern. Er dankte im Namen der Stadt Köln und in seinem Namen
für die geleistete Arbeit!
Als Zeichen der Anerkennung erhält jeder Helfer eine Urkunde und eine Nachprägung des
Petrussiegels (s. Bild). Als Vertreter der Helferschaft nahmen Klaus Voos, Wolfgang Voogd (beide
Zugführer) und Stefan Lutz (Schirrmeister) die Urkunden und Nachprägungen entgegen, die in einer
noch stattfindenen feierlichen Stunde an die einzelnen Helfer übergeben werden.
Das Kölner Stadtarchiv ist am 03.03.09 eingestürzt. Hierbei kamen 2 Personen ums Leben und
zahlreiche Kulturgüter wurden unter den Schuttmassen begraben.
Der Ortsverband Leverkusen wurde unmittelbar nach dem Gebäudeeinsturz in gesamter Stärke
alarmiert. Nach kurzer Zeit konnte ein Großteil der Fahrzeuge mit Spezialgeräten und Helfern
Richtung Einsatzraum ausrücken.
Im Verlauf des Einsatzes lag die Hauptaufgabe des OV Leverkusen im Bereich der Logistik. Neben
dem Großküchenbetrieb wurden auch zusätzlich Feldkochherde zur Zubereitung von Verpflegung in
der Schlangenhecke eingesetzt. Hierüber hinaus wurde über die Materialerhaltung u. a. die
Treibstoffzuführung gewährleistet, und Geräte und Maschinen vor Ort instandgesetzt. Der Einsatz
der Fachgruppe Logistik wurde im Schichtbetrieb 2 Wochen aufrechterhalten.
Unter anderem waren die Helfern aus den technischen Zügen an den Abstützarbeiten beteiligt. Die
beiden großen Notstromaggregate (50 und 175 KVA) waren hier ebenfalls im Einsatz.
Insgesamt waren 64 Helfer des Ortsverbandes Leverkusen aktiv am Einsatzgeschehen beteiligt. Der
Dank gilt den Helfern und den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter umgehend von der Arbeit
freistellten, um ihren Dienst aufnehmen zu können.