Pressemitteilung vom15. September 2009
Rieder Ortsmitte wird neugestaltet
Bad Emstal.

Die Neugestaltung die „Neue Mitte“ des Bad Emstaler Ortsteiles Riede ist anlaufen. „Aus Mitteln der Dorferneuerung können rund 72.000 Euro als Finanzierungsanteil für die 96.500 Euro teure Gestaltungsmaßnahme bereitgestellt werden“, teilte Landrat Uwe Schmidt bei einem Ortstermin in Riede mit. Nach der Neugestaltung des Multifunktionsgebäudes könne damit auch die zweite größere Maßnahme im Zuge der Dorferneuerung umgesetzt werden. Schmidt: „Die Ortsmitte ist die Visitenkarte jedes Dorfes – viele Dorferneuerungen im Kreis haben gezeigt, dass von einer Neugestaltung Einwohner und Besucher gleichermaßen profitieren“.

 

Die Planungen für die neue Ortsmitte seien mit den Rieder Bürgern und dem Arbeitskreis Dorferneuerung entwickelt worden. „Das ist das schöne bei Dorferneuerungsmaßnahmen: hier sehen die Bürger direkt, was mit ihren Steuergeldern passiert“, so der Landrat weiter. Schmidt betonte die Bedeutung der Dorferneuerung für den ländlichen Raum: „Alle Initiativen, die das Leben auf dem Land wieder attraktiver machen, tragen mit dazu bei, dass unserer Dörfer Zukunft haben“. Deshalb sei es von großer Bedeutung, dass das Land Hessen auch außerhalb von Konjunkturprogrammen die Programme für Dorferneuerung und Regionalentwicklung mit ausreichend finanziellen Mitteln ausstatte. Schmidt: „Beides, Dorferneuerung und die Förderprogramme der Regionalentwicklung, stützen den ländlichen Raum und sorgen für Arbeit und Beschäftigung, da die Aufträge meistens vor Ort bleiben“.

 

Zurzeit lädt der öffentliche Raum rund um das ehemalige Backhaus, den Alten Friedhof und das Dorfgemeinschaftshaus „nicht zum Verweilen ein“, betonte der Landrat.

Die vom Bad Emstaler Landschaftsarchitekturbüro Winter entwickelten Planungen für die Neugestaltung der Rieder Ortsmitte sehen vor, dass durch eine Vielzahl von Gestaltungsmaßnahmen ein neuer zentraler Treffpunkt entstehen soll. Dafür wird die Rasenfläche am Gerätehaus auf das Höhenniveau des Entenweges abgesenkt. „Durch eine abgestimmte Auswahl der Bodenbeläge wird hier eine einheitliche Optik erreicht“, erläuterte Dipl.-Ing. Walter Winter. Die Einmündung des Entenweges in die Kreisstraße werde „mehr rechtwinklig“ angeordnet. Dadurch lasse sich die Kreuzung besser einsehen und es entsteht mehr Raum vor dem Backhaus. Winter: „Der Gastank neben dem Gerätehaus wird verlegt“. Auf der Grünfläche neben dem Gerätehaus wird ein hochstämmiger Baum gepflanzt, der Schatten spendet und den Platz prägen soll. Außerdem sind Bänke und Drahtgitterkörbe mit Basaltsteinen als Gestaltungselemente vorgesehen.

Wenn alles planmäßig verläuft, sollen die Umgestaltungsmaßnahmen für die Rieder Ortsmitte bereits Ende Oktober abgeschlossen sein. „Damit ist dann auch die Dorferneuerung in Riede abgeschlossen – Ende des Jahres läuft der seit 2001 laufende Förderzeitraum aus“, teilte Landrat Schmidt mit. So wie er die Rieder kenne, werde sicherlich noch ein Abschlussfest für die Dorferneuerung geplant.

Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn



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Ortsmitte Riede
Auf dem Foto freut sich die Dorfgemeinschaft über die bereits begonnenen Umbaumaßnahmen - in der Mitte Bürgermeister Ralf Pfeiffer und Landrat Uwe Schmidt (mit rotem Schirm).


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