
Wisniewski dankte den Ausschussmitgliedern für die konstruktiven Beratungen der vergangenen 10 Jahre und der Gleichstellungsbeauftragten Katja Schuon sowie ihrer Vorgängerin, Gabriele Bierwolf-Siegrist, für ihre engagierte Arbeit. Ein Dankeschön wurde dem scheidenden Ausschussvorsitzenden von Norbert Hahn überreicht, der als Jugend- und Familiendezernent des Kreises die Sitzungen des Gleichstellungsausschusses begleitet.
Zuvor hatte die Gleichstellungsbeauftragte Katja Schuon in der Sitzung die Akzente und Ergebnisse der Gleichstellungsarbeit der zu Ende gehenden Wahlperiode zusammengefasst und einen Ausblick auf die Aufgaben in der kommenden Zeit gegeben. Ein wesentlicher Schwerpunkt, so Schuon, war und bleibe die berufliche Förderung von Frauen. So habe der Gleichstellungsausschuss unter anderem die Einrichtung der Koordinierungsstelle Frau und Beruf bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises positiv begleitet und unterstützt. Die dortigen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Berufsrückkehrerinnen stießen auf große Resonanz und sollten daher auch über 2009 hinaus gesichert werden. Als Beispiele für die Gleichstellungsarbeit innerhalb der Kreisverwaltung nannte Schuon unter anderem die vom Ausschuss begleitete Fortschreibung des Frauenförderplans und das nunmehr bereits zum zweiten Mal initiierte Cross-Mentoring-Projekt, mit dem weibliche Nachwuchskräfte aus den Verwaltungen im Kreis auf Führungspositionen vorbereitet werden.
„Gleichstellungsarbeit ist eine Politik der kleinen Schritte, sie erfordert Kontinuität und Ausdauer“, so das Fazit der Gleichstellungsbeauftragten, die zufrieden feststellte, dass viele bewährte Angebote, wie der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt und Beratungseinrichtungen für Frauen und Kinder, trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen aufrecht erhalten werden konnten. Außerdem seien neue Angebote hinzugekommen, wie die Netzwerke „Wegen der Ehre“ und „Frau und Beruf“, die wegen neuer Problemstellungen im Interesse der Frauen erforderlich seien. „Der Gleichstellungsausschuss unter dem bewährten Vorsitz von Paul Wisniewski hat vielfach Impulse für die praktische Arbeit gesetzt, die zu einer Kontinuität oder Verbesserung der Angebotsstruktur für Frauen geführt haben“, unterstrich Schuon abschließend.
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Jugend- und Familiendezernent Norbert Hahn, Gleichstellungsbeauftragte Katja Schuon und ihre Amtsvorgängerin Gabriele Bierwolf-Siegrist (v.l.) bedankten sich bei Paul Wisniewski (2.v.r.) für sein langjähriges Engagement als Ausschussvorsitzender.
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