Kreis Unna - Presse und Kommunikation

24. September 2009

Rund 1.750 Institutionen und Praxen angeschrieben

Kreis bereitet Massenimpfung vor

Kreis Unna. (PK) Die Kreisgesundheitsbehörde Unna bereitet sich auf die vom Land vorgesehene Massenimpfaktion gegen die Neue Influenza („Schweinegrippe“) vor. Erste Chargen des Impfstoffes gegen den Virus H1N1 sollen im Oktober zur Verfügung stehen. Deshalb wurden inzwischen rund 1.750 Institutionen und Praxen angeschrieben, um die genaue Zahl der zu impfenden Personen festzustellen. Zudem wurden Feuerwehren, Rettungsdienste, Krankentransportunternehmen, Polizei und im Kreis tätige Hilfsorganisationen gebeten, ihre Personalstärke mitzuteilen.

Die Hochrechnungen gehen von rund 125.000 Personen aus. Sie müssen zweimal geimpft werden, so dass die Kreisgesundheitsbehörde rund 250.000 Impfungen zu organisieren hat. „Einrichtungen, die bis Anfang der nächsten Woche kein Anschreiben bekommen haben, aber denken, dass sie in eine der zu impfenden Gruppen gehören, sollen sich umgehend bei der Kreisverwaltung, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz melden“, betont der für Gesundheit und Verbraucherschutz verantwortliche Fachbereichsleiter Josef Merfels. Die Telefonnummer lautet 02303/27-1353.

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales plant, zunächst vorrangig Personen impfen zu lassen, die im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und bei der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung tätig sind.

Zu diesem Kreis gehören ärztliches und nichtärztliches Personal, Pflegekräfte und Hilfs- und Assistenzkräfte in Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen, Rehabilitations- sowie ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Dialyseeinrichtungen und Apotheken. Außerdem soll das Personal in Praxen der nichtärztlichen Heilberufe wie freiberufliche Hebammen, Physio-, Ergo- und Psychotherapeuten, Masseure, Logopäden sowie in Geburtshäusern, medizinischen Einrichtungen der Drogenhilfe, Blutspendediensten, Laboren aber auch in Schwangerschaftsberatungsstellen oder –gymnastikeinrichtungen sowie Stellen in vergleichbaren nicht kurativen Bereichen geimpft werden.

Die Influenza A nimmt bei den Erkrankten im Kreis Unna bislang einen milden Verlauf. Seit dem ersten bestätigten Fall Mitte Juli kurierten alle mit dem H1N1-Virus Infizierten – zumeist Jugendliche – die Erkrankung zu Hause aus. „Die Massenimpfung ist ein weiterer wichtiger Schritt, dass dies im Kreisgebiet möglichst so bleibt“, unterstreicht Fachbereichsleiter Josef Merfels.

Weitere Informationen und Verhaltenstipps zur Influenza A finden sich auf der Homepage des Kreises www.kreis-unna.de und der des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de).


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