Kreis Unna - Presse und Kommunikation

24. September 2009

Schimmelpilz im Gesundheitshaus

Kreis zieht Konsequenzen

 

Kreis Unna. (PK) Das Gesundheitshaus des Kreises in Unna ist durch Schimmelpilz belastet. Dies hat das Gutachten eines Baubiologen am 22. September bestätigt. Eine akute gesundheitliche Gefahr und damit die Notwendigkeit der Gebäudeschließung besteht nach Einschätzung des Gutachters nicht. Der Kreis, seit Juni 1989 Eigentümer und Nutzer des Hauses an der Massener Straße, zog bereits erste Konsequenzen.

 

Er veranlasste weitere, flächendeckende Messungen als Grundlage für das weitere Vorgehen, insbesondere für Sanierungsmaßnahmen. Die Messungen (alle Räume und Fahrstuhlbereich) wurden am 24. September veranlasst und beginnen am Freitag (25. September). Mit dem Ergebnis wird in 10 Tagen gerechnet.

 

Außerdem wurde der Fahrstuhl in dem zweigeschossigen Gebäude, in dessen Schacht besonders hohe Werte ermittelt wurden, stillgelegt. Die 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in einer Infoveranstaltung informiert. Zudem wurde das regelmäßige Lüften der Räume als wichtigste Vorsorgemaßnahme veranlasst. Die in dem Haus tagenden Selbsthilfegruppen werden derzeit benachrichtigt. Die Stadt Unna als Nutzer des Erdgeschosses (Jugendcafe) ist ebenfalls unterrichtet. Für die Mitarbeiterschaft und die rund 30 Selbsthilfegruppen hat zudem bereits die Suche nach Ausweichquartieren begonnen.

 

Der Kreis war tätig geworden, nachdem Mitarbeiter unangenehme Gerüche gemeldet hatten. Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz und die für das Gebäudemanagement zuständigen Zentralen Dienste gaben daraufhin das Gutachten in Auftrag.

 




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