Regionale Kulturwirtschaft soll gestärkt werden – Projektstudie gestartet

09. Oktober 2009.

Die Erschließung zusätzlicher Zukunftsperspektiven der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft ist das Ziel einer Projektstudie, die auf Initiative von Wolfram Bremeier vom KulturNetz Kassel e.V. Anfang Oktober unter der Leitung der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH (WFG) gestartet wurde. Wie Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen mitteilte, bringe die Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur bedeutende kulturelle und kreative Leistungen hervor, sondern trage auch maßgeblich zur Wertschöpfung in Deutschland bei. „Das gilt in besonderem Maße auch für die Kultur- und Wirtschaftsregion Kassel, die in Stadt und Landkreis über eine vielfältige Kultur- und Kreativszene verfügt.“

 

Ob Musikwirtschaft, Buch- und Kunstmarkt, Film- und Rundfunkwirtschaft, Architektur, Presse oder Werbebranche – Unternehmen aus der Region Kassel seien in allen Teilbranchen aktiv, führte Hilgen weiter aus.

 

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Selbert erklärte für den Landkreis Kassel, man gehe davon aus, dass die Studie die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft stärken werde und deren Arbeitsplatzpotential bestens ausschöpfe.

 

An der Verwirklichung der Studie sind die regionalen Projektpartner Universität Kassel, KuturNetz Kassel e.V., ccc – cassel creative competence e.V, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie die WFG Region Kassel GmbH beteiligt.

 

Wie Oberbürgermeister Hilgen weiter mitteilte, rechne man mit den ersten Zwischenergebnissen im Frühjahr 2010. Endergebnisse würden Ende nächsten Jahres präsentiert werden. Das Projektvolumen belaufe sich insgesamt auf 80.000 €, wobei die WFG EU-Fördermittel in Höhe von 40.000 € habe einwerben können.

 

Wolfram Bremeier vom KulturNetz Kassel erläuterte die Oberziele des Projekts. Es gehe darum, die ökonomischen Strukturen und Funktionen der „Querschnittsbranche“ Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Kassel zu erfassen, die regionalen Entwicklungspotentiale und -hindernisse zu identifizieren und ganz konkrete Lösungsansätze zur weiteren Verbesserung der Förderrahmenbedingungen in den einzelnen Teilbereichen zu entwickeln.

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