
In der Gruppe kommen pflegende Angehörige zum gemeinsamen Gesprächsaustausch, der Vermittlung praktischer Anregungen und Unterstützungsmöglichkeiten auch in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zusammen.
Die Diagnose Alzheimer löst vielfach Schrecken, Unsicherheit und viele Fragen bei Menschen im Umfeld des Alzheimer-Kranken aus, denn pflegende Angehörige sind in mehrfacher Weise von der Krankheit mitbetroffen. Ihnen stellt sich die Aufgabe, in eine Pflege- und Versorgungsrolle hineinzuwachsen, auf die sie nicht vorbereitet sind und die viel Kraft erfordert. Häufig stoßen sie an ihre Grenzen, da übliche Lösungsstrategien im Umgang mit dem Alzheimer Kranken versagen. Neben der Trauer über diese Diagnose fällt es schwer, die Krankheit einzuordnen und zu verstehen, wie mit ihr umzugehen ist. Welche Bedürfnisse hat der Alzheimer-Kranke, welche Erwartungen wird er an Pflege und Betreuung stellen, was muss überhaupt getan werden, um den richtigen Weg zu finden?
Da mit der Alzheimer Erkrankung auch eine Wesensveränderung des Betroffenen einher geht, wird den Angehörigen unter Umständen ein langer, schmerzvoller Abschied von einem geliebten Menschen auferlegt. Aus Überforderung oder falsch verstandener Scham werden häufig noch Alzheimer Erkrankte von den Angehörigen verschwiegen und fristen ein isoliertes Dasein.
Wegen der Weihnachtsfeier findet das Gruppentreffen im Dezember nicht im Haus Gadum statt. Weitere Informationen gibt es bei Margret Voß von der Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna unter Tel. 02303/27-2829 oder der E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation, Susanne Kronenberg, Fon 02303 27-1113, E-Mail susanne.kronenberg@kreis-unna.de