Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 11. November 2009

OB Trümper nahm Förderbescheide für Sanierung und Erweiterung der Museen entgegen

Konjunkturpaket ermöglicht Investitionen in Kultur-Infrastruktur

Magdeburg.

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper nahm heute im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums von Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Jan Hendrik Olbertz einen Förderbescheid zum Konjunkturpaket II entgegen. Das Geld fließt in die weitere Sanierung des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen sowie in die Erweiterung des Kulturhistorischen Museums und Museums für Naturkunde.

 

Magdeburgs OB Trümper erklärte dazu: „Ich freue mich, dass das Land aus dem Konjunkturpaket auch Mittel für den Ausbau der kulturellen Infrastruktur zur Verfügung stellt. Das versetzt uns in die Lage, den schon beim Bau des damaligen Kaiser-Friedrich-Museums vorgesehenen südlichen Verbinder zu errichten.“ Dadurch können Ausstellungen künftig wirkungsvoller präsentiert werden, und es verbessern sich die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Im Kloster Unser Lieben Frauen kann mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II die Sanierung des Westflügels fortgesetzt werden.

 

Insgesamt 4 Mio. € stehen für die Erweiterung des Kulturhistorischen Museums zur Verfügung, weitere 2,5 Mio. fließen in die weitere Sanierung des Klosters Unser Lieben Frauen. Jeweils 12,5 % der Summe tragen das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Magdeburg, der Rest fließt aus Bundesmitteln.

 

 

Kulturhistorisches Museum/Museum für Naturkunde

Da sich im Kulturhistorischen Museum zwei Museen unter einem Dach befinden - das Kulturhistorische Museum (früher Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg) und das Museum für Naturkunde - machen die gewachsenen Sammlungen beider Museen sowie die heutigen Rezeptionsgewohnheiten der Museumsbesucher, die neben attraktiven Dauerausstellungen außergewöhnliche, große Sonderausstellungen erwarten, eine Erweiterung des Museums notwendig.

 

Dies soll durch einen Anbau, der den westlichen und östlichen Flügel des Gebäudes verbindet – den sogenannten Südverbinder – erfolgen. Der Anbau ermöglicht auch einen größeren und in sich schlüssigen Rundgang durch die Magdeburger Stadtgeschichte, da der Altbau des Museums durch den Neubau entlastet wird.

 

Außerdem werden zusätzliche museumspädagogische Angebote möglich. Damit erhöht sich die Attraktivität des Hauses insbesondere für Schulklassen. Der Neubau wird zudem eine bessere Verbindung zwischen den Erlebnisbereichen in den Innenhöfen des Museums (Megedeborch als mittelalterliche Spielstadt und Natureum, in Planung befindliches Freigelände des Museums für Naturkunde) und den Ausstellungen im Gebäude ermöglichen.

 

Durch den Südverbinder erhöht sich die Nutzfläche des Museums von derzeit 6.500 qm auf dann 8300 qm. Wesentliche Verbesserungen für den Museumsbetrieb ergeben sich durch die Schaffung von dringend benötigten Magazinflächen, die Verlagerung der Bibliothek und neue Arbeitsräume für die Mitarbeiter.

 

 

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Im Anschluss an die bereits  erfolgte Neugestaltung des Eingangsbereichs soll mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Westflügel des Kunstmuseums mit seinen Ausstellungsflächen weiter saniert werden. Dabei sollen für die museal genutzten Flächen im Obergeschoss (Foyer, Galerie, oberer Kreuzgang) die Ausstellungsbedingungen durch Einbau einer modernen Lüftung, neuer Fußböden, Türen und Fenster mit Verdunklung/Verschattung verbessert werden. Außerdem wird die barrierefreie Erschließung des Obergeschosses ermöglicht sowie ein dringend erforderliches Fluchttreppenhaus eingebaut.

 

Die Zugänglichkeit der Bibliothek im Dachgeschoss wird durch den Einbau einer neuen Treppe vom oberen Foyer und die Anbindung an das Fluchttreppenhaus verbessert. Der bestehende Arbeitsplatz sowie der Leseraum werden in den Ostflügel zur Kunstbibliothek verlegt, die Bibliothek wird zum Bücherlager. Verbessert wird außerdem der bauliche Brandschutz.

 

Der Veranstaltungsraum/Museumscafé im Erdgeschoss (ehem. Sommerrefektorium) wird mit seinen Nebenräumen instandgesetzt. Im Zuge der Bauarbeiten wird die Haustechnik im gesamten Bereich erneuert (Elektroinstallationen mit Beleuchtung, Brandmeldeschutz, Sicherheitstechnik,

Lüftungstechnik, Heizung). Darüber hinaus wird das Kunstmuseum in allen Ausstellungsebenen des Westflügels und im oberen Kreuzgang barrierefrei erschlossen, wobei eine Begleitperson für Rollstuhlfahrer erforderlich ist.




[Drucken]


Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

Die Pressestelle "Landeshauptstadt Magdeburg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de