
Mit dem Opferfest wird an die Bereitschaft Abrahams erinnert, seinen Sohn zu opfern. Im Gedenken an diese Opferbereitschaft wird traditionell an diesem Tag geschlachtet und das Fleisch an Arme und Bedürftige verteilt. Heutzutage opfern viele Familien jedoch in Form vom Geldspenden und verbringen die Tage im Mittelpunkt der Familie und Freunde. Bei den gegenseitigen Besuchen wird nicht nur in geselliger Runde festlich gespeist, es gibt auch Geschenke für die Kinder.
Landrat Michael Makiolla hält seit langem persönlich engen Kontakt zu Migrantenorganisationen. So besuchte er auch 2009 mit dem Sozialdezernenten des Kreises, Rüdiger Sparbrod, einige Migrantenselbstorganisationen und führt vor Ort Gespräche über ihre Arbeit. Der beidseitige Austausch intensiviert den bestehenden Dialog und wird im nächsten Jahr fortgesetzt, denn Integration war und bleibt im Kreis Unna Chefsache. Landrat Makiolla bringt seine persönliche und politische Absicht auf den Punkt: „Miteinander statt übereinander reden“.