Kreis Unna - Presse und Kommunikation

13. November 2009

Hohe Nachfrage spricht für sich

Projekt Familienhebammen ist Erfolgsmodell

Kreis Unna. (PK) Als Erfolgsmodell sieht Landrat Michael Makiolla das Projekt Familienhebammen im Kreis Unna. Auf Initiative der FDP-Fraktion hatte der Kreistag beschlossen, im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz drei halbe Stellen für Familienhebammen einzurichten. Heike Möller, Marion Schneider-Rödding und Siska Rensen sind nunmehr seit gut einem halben Jahr im Einsatz und trafen sich jetzt zu einem ersten Erfahrungsbericht mit dem Verwaltungschef des Kreises. Dabei wurde deutlich, dass das Angebot sehr gut nachgefragt wird: Bereits im ersten halben Jahr unterstützten die Familienhebammen insgesamt rund 60 Schwangere und junge Mütter und führten dabei über 300 Hausbesuche durch. Der Arbeitsschwerpunkt der Familienhebammen liegt auf der Begleitung besonders junger Frauen: Zwei Drittel der betreuten Frauen sind jünger als 21 Jahre, 12 sind noch minderjährig. Die neuen Mitarbeiterinnen sind examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Sie betreuen schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr, die gesundheitlichen, medizinisch-sozialen oder psychosozialen Risiken ausgesetzt sind. Dabei ersetzen sie nicht die niedergelassenen Hebammen, die als Leistung der Krankenkassen in Anspruch genommen werden können, arbeiten jedoch bei Bedarf mit diesen zusammen. „Die Familienhebammen ergänzen sinnvoll das Konzept der „Frühen Hilfen“, mit dem wir Familien mit einem besonderen Betreuungsbedarf so früh wie möglich die notwendigen Hilfsangebote und Unterstützung anbieten möchten“, unterstreicht Landrat Makiolla. Dabei setze der Kreis auch auf die Kooperation mit den örtlichen Jugendämtern. „Auch dort stößt das Angebot der Familienhebammen auf gute Akzeptanz.“

 

 

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Landrat Michael Makiolla traf sich mit den Familienhebammen Heike Möller, Marion Schneider-Rödding und Siska Rensen (vorn, v.l.) zu einem Erfahrungsbericht im Kreishaus. Mit dabei Dr. Petra Winzer-Milo (r.) und Jutta Damaschke (2.v.l.) vom Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises. Foto: Kreis Unna




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