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Leverkusen, 16. November 2009

Abwasserleitungen dicht?

Infoveranstaltung zum Thema

Ende 2015 ist die "Deadline" für alle: Bis dahin müssen Hauseigentümer ihre Abwasserleitungen auf Dichtheit überprüfen.  Für manche ist diese Frist jedoch kürzer, dann, wenn der Hauptkanal in der Straße saniert wird.

Die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) informieren am 25. November und am 27. Januar 2010, jweils um 17 Uhr, zum Thema. Der November-Termin ist bereits ausgebucht. Um Voranmeldung zum Januar-Termin wird gebeten, Telefon: 0214/406-6601. 

Im Landeswassergesetz NRW § 61a wurde, mit Änderung vom Dezember 2007, dem Eigentümer von privaten Abwasserleitungen auferlegt, diese bis zum 31. Dezember 2015 erstmals auf Dichtheit überprüfen zu lassen. Alle privaten Schmutz- beziehungsweise Mischwasser führenden Abwasserleitungen müssen bis zu ihrem Anschlusspunkt an den öffentlichen Kanal in der Straße auf Dichtheit geprüft werden.

Bei Sanierungen von Hauptkanälen in einzelnen Straßen sind die jeweiligen Hausanschlussnehmer sogar verpflichtet, die Dichtheitsprüfung ihrer Kanäle vor dem gesetzlich festgelegten Termin durchführen zu lassen. Für diese Gebiete wurden vom Verwaltungsrat der TBL jeweils Teilentwässerungssatzungen erlassen, in denen die Änderung der Frist für die Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen festgeschrieben sind.

Im Jahr 2009 waren dies Teilbereiche der Straßen "Am Plattenbusch" und "Wiembachallee Nord". Eine zeitnahe Sanierung von Hauptkanal und Hausanschlüssen hat sich als äußerst sinnvoll erwiesen. Auch für die Jahre 2010 und folgende sind Sanierungen von Hauptkanälen und somit Teilentwässerungssatzungen in einzelnen Straßenabschnitten Leverkusens vorgesehen. Die betroffenen Hauseigentümer werden rechtzeitig von den TBL über die "Änderung der Frist für die Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen" informiert und im Rahmen einer Erstberatung von einem Ingenieurbüro begleitet.

Die Erfahrungen des Jahres 2009 haben gezeigt, dass eine Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro eine beachtliche Kostenersparnis für den einzelnen Hauseigentümer bedeuten kann. Ein vorschnell erteilter Einzelauftrag dagegen kann sehr teuer werden. In Leverkusen bestehen circa 29.000 private Abwasseranschlussleitungen. Für Inspektions- und Sanierungsfirmen gibt es daher ein sehr großes Auftragspotential. Das haben auch eine Reihe unseriöser Firmen erkannt. Bei diesen Kanalhaien" arbeiten oftmals Drückerkolonnen und Kanaldienstleistungsunternehmen zusammen. Generell gilt: Seriöse Firmen machen in der Regel keine Haustürgeschäfte.

Wegen des Informationsbedarfes zum Thema Dichtheitsprüfung von Hausanschlussleitungen werden die TBL eine Informationsveranstaltung durchführen. Sie findet am 25. November um 17:00 Uhr im Betriebsgebäude der TBL, Borsigstr.15, in Leverkusen-Fixheide statt. (Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter Telefon 0214-406-6601 erforderlich.)

Weitere Informationen unter http://www.tbl-leverkusen.de/cms/index.php



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